Der Review der vergangenen Woche geht mit Nummer 7 für einige Wochen in die Pause. Ich werde mir eine kleine Auszeit nehmen und werde in dieser Zeit nur wenig bzw. gar nicht bloggen. Dennoch haben wir in dieser Woche noch einmal ein paar spannende Themen zu besprechen.

Android-Smartphone von Apple: Wozniak fühlt sich falsch zitiert

The “Woz” hat angeblich verlauten lassen, dass Apple doch lieber ein Smartphone mit dem Android Betriebssystem auf den Markt bringen  sollte. So Ganz hat er es aber doch nicht genau so gesagt. Aber sein wir mal ehrlich: Eigentlich wollen wir das doch alle!

Nokia zeigt Android-Smartphone auf dem MWC

Gerücht, oder doch Wahrheit? Wissen werden wir es dann in der kommenden Woche auf dem Mobile World Congress, ob Nokia wirklich ein Android Smartphone präsentiert.

SEXUELLE IDENTITÄT: Facebook kennt nicht mehr nur Männer und Frauen

Diese Möglichkeit bietet derzeit nur die US-Sprachversion. In einem Menü werden unter anderem folgende Varianten vorgeschlagen: ”Agender, Androgyne, Pangender, FTM, MTF, Trans, Trans Female, Trans Male, Trans Person, Trans Woman, Trans*, Trans* Female”

Gut so! Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß, sondern im wahrsten Sinne auch ganz viele Farben dazwischen. Nur ein kleines Zeichen, aber mit einer wichtigen und großen Bedeutung.

Dale Hansen´s “schocking response” auf das Outing eines NFL Spieler

Homophobie scheint derzeit weltweit ein Thema zu sein, um so wichtiger sind solche Menschen wie Dale Hansen, die in der Öffentlichkeit stehen und den Homophoben in aller Deutlichkeit ins Gesicht sagen, dass alle Menschen gleich sind, egal welche Neigungen sie haben.

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Landesmedienchef will Pornofilter für das Internet in Deutschland
Unser Landesmedienchef will einen Pornofilter für das Internet. Damit macht er sich dann genauso viele Freunde wie Zensursula-Ministerein von der Leyen.  Jeglicher Filter im Netz, kann und wird irgendwann auch genutzt werden, um Unliebsames aus dem Netz, dem Volke vorzuenthalten. Das nennt man dann Zensur. Wehret den Anfängen!

Rücktritt von Hans-Peter Friedrich

Tja, wie man sich Freunde macht, hatte der ehemalige Innenminister ja eh schon nicht raus, nun hat er sich auch noch aus dem neuen Amt als Landwirtschaftsminister verabschieden müssen. Das hängt aber nicht mit dem allumfassenden Datenschutzthema zusammen, sonder mit einem Geheimnisverrat in der Sache um MDB Edarthy. WIe das Leben so spielt. Wir hätten ihn doch eher über die Datenschutz-Geschichte straucheln sehen wollen. Aber so…

NSA-Enthüllungen: Geheimdienst tappt im Dunkeln über Umfang der kopierten Dokumente

Tja, die NSA weiß zwar alles über uns, aber wenn es um die eigene  Situation geht, tappt der Geheimdienst sie doch arg im Dunkeln. Was für eine schöne Ironie!

Flappy Bird APK-Downloads können Trojaner enthalten

Àchtung: Wer sich eine Flappy-Bird APK vom Original im Netz zieht und per Sideloading auf das smarte Phone installiert, könnte sich einen Trojaner einfangen, der die Rechnung in die Höhe treibt.

E-Plus-Übernahme: Telefónica plant Kahlschlag

Tja, noch ist die zusage von den Aufsichtsbehörden nicht durch, aber dennoch plant der O2 Mutterkönzern Telefonica bei E-plus “Synergien zu heben”, wie es im Beraterdeutsch so abartig heißt und will ein “paar” Shops dicht machen. Wer sich ein wenig  bei solchen Übernahmen auskennt, weiß, dass vor allem die Mitarbeiten zu leiden haben. Übel!

Samsung, Apple und der Patent-Streit

In den letzten Wochen hatten wir miterlebt, wie sich Google mit Samsung und Cisco mit Google auf eine jeweils langjährige Patent-Partnerschaft einigt und sich durch den Kauf und Wiederverkauf von Motorola eine Menge Patente sichert. Samsung liegt schon lange als größter Konkurrent mit dem Apple-Konzern im Clinch. Der Versuch der Einigung bei Patenten scheint gescheitert.

Das war die Woche 7 der “Mobilen Woche”. In ein paar Wochen sehen lesen wir uns wieder. Bis dahin eine entspannte Zeit!

Diese Woche geht es in der “Mobilen Woche” – bereits Ausgabe 06 – kurz und knackig zu. Alles rund um “Schwarzgeld”, Apples eigenes Content Delivery Network und die Android Bertriebssystem-Verbreitung fällt hier mal raus, das habt ihr eh schon gelesen gehört und diskutiert. In diese Woche gehts wieder mal um die NSA, Snowden, Hardware-Sicherheit von Fritz! Boxen, Asus Routern und Blackberry Tresoren, Google mit noch einem Patentabkommen, einer Bücher Flatrate und natürlich um Geister in Verbindung mit LEGO!

Erschreckend: Originaldokumente aus der NSA-Gruselwerkstatt

Dank Snowden sind eine Vielzahl von Dokumenten öffentlich geworden, die zeigen, wie stark uns der amerikanische Geheimdienst, aber auch dessen befreundete Dienste unsere leben infiltrieren. Beim Netnrd gibt es nun einige Dokumente die zeigen, welche Exploits und Hintertüren in von uns genutzten USB-Sticks, Routern, Tastauren, Web-Cams, Smartphones, gar Kabeln und Steckern verfügbar sind, erdacht und verteilt durch die NSA Sonderabtilung ANT.

Snowden will Aussagen

Snowden hat schriftlich bestätigt, dass er vor dem EU-Ausschuß zur NSA-Affäre aussagen werden. Unklar bleibt jeoch, wie die Aussage stattfinden soll. Vor Ort, wird er sich kaum zeigen. Ob eine Video-Übertragung rechtlich aussreichend ist, wird bezweifelt. Snowden hat zudem Angemerkt, dass eine Live-Schaltung unmöglich sei, da man auf diese Weise seinen Aufenthaltsort ermitteln könnte. Der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeite hat jedoch Angst um sein Leben.

Wie sich nun abzeichnet, will auch der deutsche General-Bundesanwalt in der Causa NSA tätig werden

Sicherheitshinweise: Asus, AVM Fritz! Box und Blackberry

Nutzer von Fritz! Boxen sollten sich informieren, wie man die Fernwartung der Fritz! Boxen deaktiviert bzw. einen Patch aufspielt, um unnötig hohe Telefonkosten zu Vermeiden.

Nutzer von Asus Routern sollten ebenfalls fix tätig werden, da man möglicherweise auch ihre Daten inkl. an den Boxen angeschlossener USB-Datenträger auslesen kann. Das Thema hat sich zum #Asusgate entwickelt.

Ein Peinliches Loch in BlackBerrys Geschäftsdaten-Tresor sorgt beim kanadischen Smartphonehersteller für Ärger. In Blackberry 10, der neuesten Betriebssystem Version, ist es möglich auch Android-Apps zu nutzen. Deren Nutzerdatenverwaltung greift jedoch auf den eigentlich getrennt verschlossenem Business-Daten-Tresor zu. Das Thema sei angeblich gefixed, aber die Auslieferung der Updates erfolgt über die Netzbetreiber und die müssen diese neue Version zunächst einmal freigeben.

Google und Cisco schließen Patent-Abkommen

Bereits in der letzten Woche wurde bekannt, das Google und Samsung ein umfangreiches Abkommen zu Patenten geschlossen haben. Nun haben sich die Googler auch mit Cisco bei der gemeinsamen Nutzung von Patenten geeinigt.

Kurzer Gedankenausflug dazu: Google sichert mit diesen Patentabkommen sein Geschäftsfeld sehr stark ab. Die gegenseitige Nutzug der Patente und unterliegenden Techniken hilft natürlich beiden Seiten. Im Vergleich mit Apple liegt Google nun aber deutlich vorn.

Apple ist unter großem Druck. Der weltweite Marktanteil im Smartphone-Bereich fällt. Die letzte Serie der Apple iOS Geräte brachte wenig Neues. Apple hat den Smartphone Markt verändert, aber wenn sie weiterhin mitspielen wollen, muss was Neues kommen, etwas bahnbrechendes, sonst ist es bald vorbei mit Apples Hype.

Die Bücher Flat ist da

Unser Nutzungsverhalten bei Entertainment-Produkten hat sich durch Streaminig-Dienste bereits stark verändert. Filme werden dank Lovefilm, Watchever, Maxxdome und den amerikanischen Pendants Netflix und Hulu aus dem Netz auf das Smart-TV übertragen – sofern die Bandbreite reicht. Musik-Angebote gibt es ebenso zu Hauf, einige Beispiele sind simfy, napster, Spotify, Google Play All Access, Juke und viele mehr.

Nun hat der Dienst Readfy seinen Launch angekündigt. 5.000 erste Kunden dürfen in einer Testphase schon einmal Probelesen und aus 15.000 eBooks wählen. Das Besondere daran: Readfy gibt es zunächst nur für Android.

Ich glaube Readfy ist der erste App-Anbieter, der nicht als erstes auf die iOS – Welt setzt, sondern sich anhand der Marktanteile der Smartphones für den größeren Kundenkreis entschieden hat.

Extra: LEGO läßt die Herzen der Geisterjäger und Retro-Fans höher schlagen

“Es hat mich voll geschleimt…!” – Hach war das ein Spaß damals, als Slimer sich an Venkman austobte und ihn vollschleimte!  Hier die spaßige Szene:

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LEGO hat nun zum 30 jahrigem Jubiläum der Ghostbusters ein entsprechendes LEGO Ghostbusters-Set auf dem Markt gebracht. Die Minifiguren und der Ecto1 wird es im ersten Set geben. Die Ghostbusters-Basis wird wohl dannin Set 2 folgen.

LEGO Ghostbusters

Entstanden ist das Set auf der Lego-Platform Cuusoo, auf der Fans ihre Ideen für neue LEGO-Sets einbringen können. Wer da gewinnt, bekommt 1% der Umsätze, die aus dem Verkauf des Sets folgen. Nicht so schlecht!

Smartphone HalterSicher hat der ein oder andere schon mal darüber nachgedacht sich eine Dockingstation für das Schlaufon zu besorgen, oder für das Tablet. Dabei gibt es aber einige Stolpersteine. Zum einen gibt es natürlich im Zubehör des Herstellers immer etwas zu finden, aber Original-Hersteller-Zubehör hat auch immer einen Extra-Preis. Teuer, aber qualitativ auch meist top. Zum anderen gibt es China-Ware én masse zu schleuderpreisen, aber auch oftmals in mieser Qualität.

Vor ein paar Tagen bin ich über eine Alternative zu viel zu teurem Plastik gestoßen. Eine sehr einfach aber saugünstige Variante zu einer Dockingstation, ist eine einfach Halterung, auf der das Smartphone ruhen kann. Sowas kann man sich auf einfachste Weise selbst basteln. Meine ersten Versuche sind gar nicht so schlecht und sie funktionieren wirklich gut.

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DirektStand

Wenn ihr ein Stück Pappe zur Hand habt oder eine alte ausgemusterte Kreditkarte, dann probiert es einfach einmal aus.

 

 

Mobile Woche – 05/2014

Februar 2nd, 2014 | Posted by Mathias in Android | Apple | Apps | Auto | Überwachung | Google | iOS | smartphone - (1 Comments)

Und schon startet Ausgabe 5 der Mobilen Woche. Schon! Wie schnell bitte ist denn der Januar rum gegangen?!!?  Irgendwie hat man kaum Zeit, die Tage wirklich wahr zu nehmen und zu genießen. Schwupps und schon ist die nächste Woche rum. Und es passieren so viele spannende Dinge..

Snowden Interview und Nominierung für den Friedensnobelpreis

Am vergangenen Sonntag  strahlte die ARD ein NDR Interview mit Edward Snowden aus. Im Grunde hat Snowden nicht wirklich viele Neuigkeiten erzählt, aber dennoch war es gut und auch wichtig dieses Interview zu zeigen. Die Amerikaner spionieren alles und jeden aus, schrecken nicht davor zurück auch Staatsoberhäupter auszuspähen und Wirtschaftsspionage zu betreiben. Ob Angela Merkel die einzige ausspionierte deutsche Kanzlerin sei? Zählt eins und eins zusammen und beantwortet euch die Frage selbst.

Gegen die NSA und ihre befreundeten Geheimdienste, gegen Überwachung und Einschränkung der Menschen muss etwas getan werden. Aus diesem Grund hat die CCC-Sprecherin gegen die Bundesregierung Strafanzeige gestellt. Richtig so. Und Edward Snowden wurde für den Friedens-Nobelpreis vorgeschlagen. Auch das ist richtig. Allerdings sollte man dann Obama den Nobelpreis aberkennen. Beide können da nicht nebeneinander auf der Liste stehen.

Google kooperiert bei Patenten mit Samsung

“There is more to gain from cooperating than engaging in unnecessary patent disputes.”

Genau das ist der Grund, warum Samsung und Google einen 10-Jahre-Vertrag unterzeichnet haben. Im Bereich der Patente wurde eine beiderseitige Zusammenarbeit vereinbart.

Patentstreitigkeiten sind ein unsägliches Thema. Niemand will, dass ihm seine Ideen geklaut werden. Ideen sind Kapital, aber die Patentstreitigkeiten lähmen die Firmen nur ihre Weiterentwicklungen voranzutreiben.

Google verkauft Motorola

Kurz nachdem die Zusammenarbeit bei Patenten mit Samsung bekannt wurde, hat Google bekanntgegeben, dass Motorola, ein Ur-amerikanisches Unternehmen an den chinesischen PC- und Handy-Hersteller Lenovo veräußert wird. Google hatte Motorola erst gekauft hatte und zwar für 12,5 Mrd Dollar. Verkauft wurde Motorola nun für 2,9Mrd Dollar. Was im ersten Moment nach einem riesen Verlust aussieht ist simples Kalkül. Es war von Anfang an klar, dass Google es nur auf die Patente Motorolas abgesehen hatte. Ziel war sich die Patente zu sichern, um gegen Apple eine Gegengewicht zu bilden. Die Zusammenarbeit mit Samsung ist ein weiterer Meilenstein. So bringt Google Ruhe in die Streitigkeiten um Patente.

Simpsons und Google Glass

Dazu muss ich nichts schreiben, schaut euch selbst an. Typische Simpsons-Manier

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DirektSimpsonsGlass

Lego im Browser bauen

Das Team um den Chrome Browser ist, was die Weiterentwicklung des Browsers und verschiedener Browsertechniken angeht, sehr umtriebig. Nun hat das Team mit LEGO zusammen eine Seite ins Netz gestellt, auf der man online mit den Klötzchen bauen kann.

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Das Ganze ist wohl wirklich nur als Experiment zu sehen. Denn nichts kann das reale Bauen mit LEGO ersetzen! Wer es selbst jedoch einmal online ausprobieren möchte kann die auf der Build with Chrome Seite tun.

Benzinpreis Apps: wo günstig Tanken?

Seit September 2013 hat das bundeskartellamt eine Markttransparenzstelle für Benzinpreise eingeführt. Die dahinterliegende Datenbank ist frei zugänglich, so dass sich ein jeder im Web über den aktuellen Preis informieren kann. Ganz besonders spannend wird dies jedoch durch Benzinpreis-Apps, die den Nutzer schnell und unkompliziert über den günstigsten Benzin- oder Diesel-Preis bei den in der Umgebung liegenden Tankstellen. Da letzt sich schon der ein oder andere Euro sparen.

Zu erwähnen sind hier die Apps Mehr Tanken und Clever Tanken, aber auch der gerade in die Kritik geratene ADAC hat eine kostenlose App für iOS und Android  im Angebot.

Apple verliert Marktanteile

Die Meldung zum Schluß dürfte den ein oder anderen Leser hier überraschen. Der Marktanteil des Smartphone-Herstellers aus Cupertino verringerte sich von 18,7 auf 15,3 Prozent. Das allein ist noch gar nicht mal so gravierend, gravierender hingegen ist, dass Apple der einzige Anbieter ist, der Marktanteile verliert.

Apple hat sicherlich die “Handy-Welt” durch seinen Usability-Ansatz maßgeblich verändert und deutlich weitergeführt. Es zeigt sich aber, dass Apple dringend eine neue Innovation braucht, um Stand zu halten.

 

Bis zur nächsten Woche!

Seit einigen Wochen nutze ich nun schon Google Play Music als Ersatz für Spotify. Zunächst hatte ich – bereits vor längerer Zeit –  meine MP3-Sammlung zu Google Play Music hochgeladen. Dann gab es im Dezember das Test-Angebot zu Google Play Music All Access (GPMAA) . Dreißig Tage testen und danach dann das übliche Abo-Modell. Für 7,99€ bekommt man eine Music-Flat mit Zugang zu Millionen Songs. Aktuell gibt es das nur noch für 9,99€.

Google Play Music All Access

Wer das Abo-Modell scheut, der kann lediglich am PC/Laptop im Browser Music hören. Wer hingegen das Abo-Modell bucht, kann auch unterwegs über die Android-App auf die Musik, die eigenen Playlisten oder Radio-Kanäle zugreifen.

Die Musikauswahl ist groß, irre groß. Das ist aber bei den anderen Musik-Diensten, wie Spotify, Juke, Ampaya, Napster, Simfy, Deezer, rDio, Wimp, Xbox Music und den vielen anderen  sicher ähnllich. Spannend finde ich immer wieder, wenn man sich auf die Radio-Funktion einlässt, man immer viele neue Titel und Bands entdeckt.

Alles in allem ist Google Play Music guter Durchschnitt. Die Weboberfläche ist anders, anders, als man das so von Spotify kennt, aber nicht weniger funktional. Man findet Albem, Interpreten und Titel, man kann Playlisten anlegen (leider nicht importieren) und vieles mehr.

Wechselt man von einem anderen Musik-Angebot, gibt es leider keine Möglichkeit eigenen Playlisten direkt zu übernehmen. Importieren lassen sich nur die Playlisten, wo man auch tatsächlich alle Titel gekauft hat. Das Exportieren bei Spotify ist nicht möglich und das Importieren in GPMAA ebenfalls nicht. Die Dienste sollten sich da mal öffnen, aber derzeit scheint das wohl nicht möglich. Sie denken wohl, dass die angelegten Playlisten dem Nutzer so wichtig sind, dass er nicht kündigt.

Google Play Music All Access APPAber auch da gibt es Lösungen, zumindest wenn man (noch) beide Dienste zahlt. Wer sucht, der findet in diesem Fall auch Tools, die das Importieren/Exportieren von Playlisten ermöglichen. Dies ist allerdings gegen die AGB und bei den Diensten nicht gern gesehen. Logisch.

Zurück zu GPMAA. Mobil ist das Musikhören leider noch nicht ausgereift. Die GPMAA App ist gut durchdacht und funktional designed. Es lassen sich Titel lokal auf dem Handy ablegen, so auch ganze Playlisten oder Alben, damit man sie auch ohne Streaming per WLAN oder mobilem Internet genießen kann. So recht will sich das mit dem Genießen aber nicht hundertprozentig einstellen. Die Google Play Music App hakt leider bei der Wiedergabe ständig, die Lautstärke schwankt ab und an und manchmal bleibt die Musik auch ganz aus. Wenn dies passiert muss man die Musik nochmal durch druck auf Play starten. Ob das tatsächlich an der App selbst liegt, oder aber an der Systemverwaltung, wenn die App läuft, lässt sich für mich nicht ergründen. Es nervt ein wenig.

In den Hilfe-Foren zum Produkt sind diese Fehler bereits mehrfach angesprochen. Seitens Google gibt es aber bisher keine Reaktion. Es sieht so aus, als würde das Problem ignoriert werden.

Ich hoffe, dass Google der App mit dem nächsten Update einige Verbesserungen mitgibt, denn im Vergleich mit Spotify gefällt mir GPMAA dennoch einfach besser.