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Youtube/Google in den Fängen der GEMA


Mathias | 07. November 2006 um 22:24 |

In den heutigen Nachrichten auf Prosieben und hier und bei Robert Basic wurde darüber berichtet, daß die GEMA nun auf Youtube und Google schießt. Angeblich würden hier ja die Beiträge mit Musik untermalt und davon bekommen die Künstler ja gar nichts ab.

Ich finde es korrekt, wenn man für gute Musik gutes Geld zahlt.

Ich finde es korrekt, wenn man die Musik im Laden kauft, wenn sie gefällt

Ich finde es korrekt, wenn der Künstler dadurch sein Leben gut und meinentwegen auch in Sausundbraus finanzieren kann.
Aber was bitte gibt es daran auszusetzen, wenn in im überwiegenden Anteil schlecht aufgenommenen und verzerrten Videos der Video-Freaks auf den Video-Portalen ein gerade erkennbarer Fetzen von einem Musikstück zu hören ist?

Nein, der Künstler hat davon nichts. Nicht direkt. Indirekt tragen doch aber genau diese Videos dazu bei, das ein Fetzen Musik von einem Künstler wahrgenommen wird. Wenn es einem Hörer dann gefällt, kann er es doch aufgrund des Videos evtl. kaufen.

Seit ich auf Youtube Videos von Queen, Sting, The Police, Pink und vielen anderen gesehen habe, hat das meinen Wunsch nach “haben wollen –> kaufen muß!” enorm gesteigert und dem ein oder anderen Künstler Bares eingebracht…

Vom FC Bayern München, der ebenfalls in eine ähnliche Kerbe haut, will ich hier nicht weiter reden.

M.E. denken die Initiatoren solcher Ideen nicht mal bis zum Ende Ihrer Zehenspitzen. Fördert doch einmal solche Communities aktiv! Der Erfolg ist gewiss…

N´abend!

M@T


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