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Profi Office, Freeware Office oder virtuelles Büro?


Mathias | 03. September 2007 um 20:15 |

Beim Kauf eines neuen Rechners hat man ja nun meist irgendeine Art Office-Programmpaket dabei. Oftmals darf an sich hier mit Microsoft Works begnügen. Wem das nicht genug ist kann jedoch auf verschiedenste Weise geholfen werden.

Sicherlich gibt es einige Puristen, für die an einer Profi-Office-Lösung kein Weg vorbei geht. Sie kaufen sich daher vermutlich die aktuellste Microsoft Office Version. Kennt man, kauft man, hat man ja auch bei der Arbeit. Slbstverständlich gibt es auch noch andere Office-Produkte (Lotus Smart Suite, Softmaker, Wordporfect, etc), die sich den Profi-Markt teilen.

Wem das allerdings dann doch zu sehr ins Geld geht – und da kommt man sehr schnell auf einige hundert Euro, je nach Version- der sollte sich einmal ein paar andere Alternativen Ansehen.

Zum einen haben wir hier das inzwischen sehr beliebte Freeware Office-Paket OpenOffice.org (Näheres zur Geschichte des Programmpaketes.) Bereits recht früh habe ich noch mit Star-Office, auf dem OOo basiert gearbeitet. Mit OpenOffice.org (OOo) hat man ein vollwertiges und komplettes Officepaket, daß dem Microsoft Produkt in nichts nachsteht. Allerdings ist es notwendig sich ein wenig um zugewöhnen, wenn man MS gewöhnt ist, aber auch dies fällt bereits nach kurzer Zeit sehr leicht.

Ebenso gibt es seit kurzem die Möglichkeit StarOffice zusammen im Paket mit einiger anderer frei auswählbarer Software im Google-Pack herunterzuladen.

GooglePack mit StarOffice-Paket

StarOffice, sozusagen als kommerzielle Mutter von OpenOffice.org, wird hier seitens Google quasi als Add-On im gesponsert. StarOffice wartet ebenso mit allen nötigen Funtkionen auf, die man in einem Büro-Paket erwarten kann. Im Vergleich mit OOo ist die Bedienung nahezu analog. Warum Google diesen Schritt unternommen hat ist mir noch nicht ganz klar. Sicher hätte man ebenso gut auf die Freeware OOo setzen können. Vielleicht gabs aber auch ein Paar SUN-Server gratis – who knows?


Letztlich gibt es natürlich auch noch die Varianten, sich entweder ein “virtuelles Büro” einzurichten, wie dies Hans Kainz vom iWatchblog auf dem Googlewatchblog beschreibt, oder sich auf einem USB-Stick zum Beispiel PortableApps zu installieren.

Die Google-Variante ist für Sicherheitsfanatiker und Bigbrother-geschädigte sicher nicht zu empfehlen, dennoch bietet sie eine Menge Vorteile. Die Stickware PortableApps hingegen lässt sich auf dem Stich sogar soweit verschlüsseln, daß sie nur via Passwort zu öffnen ist. Das Google-Office bietet heute noch nicht den vollen Umfang einer kompletten Büro-Lösung, schlägt aber die übrigen allein durch seine Erreichbarkeit an jedem Interneplatz mit der Verfügbarkeit aller Daten. PortableApps kommt mit einer abgespeckten OpenOffice.org daher und ist damit eben auch nicht vollwertig. Beide Lösungen haben für den Privat-Anwender oder den mobilen Internet-Junkie aber inen nicht zu bestreitenden Charme.

Welche Favoriten habt Ihr? Welche Bedenken gibt es?


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