Geocaching mit dem Handy und einer GPS-Mouse
Mathias | 09. Januar 2008 um 21:35 |
Sicher kennen einige von Euch schon den offensichtlich nicht mehr ganz neuen Outdoor-Trendsport “Geocaching“. Ich selbst habe das erste Mal davon gehöhrt, als Comedian Bernhard Hoecker sein Buch Schnitzeljagd in der N3 Talkshow vorgestellt hat (Sommer 2007). Abgesehen davon, daß er dabei die ein oder andere lustige Story um seine Erlebnisse geschildert hatte, war ich sofort fasziniert und habe sofort im Internet recherchiert. Über Wikipedia habe ich dann auch einige Links und weitere Infos gefunden. Seit der Lekzüre dieser Infos habe ich an sich immer ab und an einmal nur beobachtet .
Wie einige Leser hier sicher wissen, nutze ich einen Palm Treo v750 mit einer GPS-Mouse und Navigon-Software als NAVI Lösung. Tolles Handy mit Kalender und E-Mail zum Firmen-Mail-Server via Exchange übrigens… Vor ein paar Tagen bin ich wieder einmal über einen kurzen Bericht zum Thema Geocaching gestoßen (keine Ahnung, wo das war, sorry). Dies brachte mich nun jedoch dazu, einmal Ausschau zu halten, nach einer GPS-Software für Windowsmobile (der Palm hat Windowsmobile als OS). Gefunden habe ich “GPS-Tuner“.
GPS Tuner in Verbindung mit der GPS-Mouse und dem Palm ist offensichtlich eine geniale Lösung. Bereits gestern habe ich einmal gestestet. Auf der heimfahrt habe ich die Software gestartet und über die Tracking-Funktion mit loggen lassen, wo ich so entlang fahre. Bei Ankunft habe ich den Track gespeichert und die Software beendet. Später habe ich den Palm mit dem Laptop verbunden. Auf den Handy wurd von GPS-Tuner eine KML-Datei gespeichert (Keyhole Markup Language). Diese Datei habe ich auf den PC übertragen und geforscht, was das für ein Format ist. Der im vorigen Satz verlinkte Wikipedia-Artikel spricht für sich (Mountain View, Google… naja). Also habe ich Google Earth installiert und die KML-Datei damit geöffnet. Schwupps… schon konnte ich jeden einzelnen geloggten Punkt meiner Route in Google-Earth nachverfolgen und das alle inkl. Angaben zu Höhe, Koordinaten, Geschwindigkeit usw.
Screenshot aus Google Earth™-Kartenservice
Ja, ich bin ein klein wenig begeistert, wie einfach dies funktionierte. Die Test-Version von GPS-Tuner läuft dummerweise bald ab, aber knapp 30 Euro sind für diese umfangreiche Software an sich kein Preis. Vor allem die Genauigkeit, mit der die Route aufgezeichnet wurde beeindruckt mich. Auf der Autobahn kann man sogar Spurwechsel nachvollziehen. Beeindruckend ist jedoh auch, dass man innerhalb Google-Earths nun eigene Wegpunkte festlegen kann, welche ebenfalls als KML-Datei abgespeichert und damit wieder auf das Handy geladen werden können. So kann man sich selbst seine Route festlegen und bis zu einem Cache navigieren. Damit sind auch beim Cachen plötzlich auftretende Hindernisse, wie Flüsschen und Strassen, keine Hürde mehr.
Ich werde am Wochenende mal losziehen und einen Cache ganz in der Nähe suchen gehen. Wird bestimmt spannend, wenn ich meine Familie überredet bekomme…
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Anicatha
Die kostenlose Software Cachewolf ist auch sehr nett
Januar 10th, 2008 at 1:25 01m@t
Klingt sehr gut… und Opensource dazu!! Muß ich testen
)
Danke für den Tipp!!
Januar 10th, 2008 at 1:36 01