Sag mir wie Du mailst und ich sag Dir wer du bist
Mathias | 11. April 2008 um 23:36 |
In der heutigen Zeit werden wir überall, nicht nur im Berufsleben, aber vor allem dort, mit einer Vielzahl vom E-Mails konfrontiert. Normalerweise, bzw. im Überwiegenden stellt dies keine große Herausforderung dar. Herausforderung ist manchmal dann schon eher die Flut der Nachrichten, die es zu lesen und zu beantworten gilt. Oftmals fallen zudem aus den meisten E-Mails auch noch einige Arbeitspakete heraus, die es vor beantworten der Mails zu bearbeiten gilt.
Bei der täglichen E-Mail-Lektüre trifft der geneigte Leser auf die unterschiedlichsten Typen von E-Mail-Versendern. In einem Artikel der Wirtschaftswoche kann man eine Klassifizierung der einzelnen Typen nachlesen. Eben dieser Artikel kursierte vor einigen Tagen bei uns im Unternehmen und so mancher Kollege fragte sich, zu welchem Typus er selbst denn gehöre.
Die Einleitung des Artikels jedoch vermittelt etwas noch viel Wesentlicheres als diese Klassifizierung:
Man kann nicht nicht kommunizieren, behauptete der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick: Jedes Verhalten zweier Menschen, die sich gegenseitig wahrnehmen, sei bereits Kommunikation. Und jede Botschaft enthalte über die reine Sachinformation hinaus einen Hinweis darauf, wie der Sender emotional zum Empfänger steht. Mit Schweigen, Worten und Gesten verraten wir also eine Menge über uns und wie wir unsere Beziehung zum Gegenüber sehen.
Kommunikation ist also nicht nur das, was A sagt und B versteht, sondern auch das was A dem Gegenüber B unterschwellig mitteilt. Diese Erkenntnis ist nun nicht gerade neu. Im Deutschunterricht 7.oder 8. haben wir das diskutiert, wenn ich mich richtig erinnere. Man sollte sich jedoch ab und an einmal an die Nase fassen und dem emotionalen Impuls direkt auf eine E-Mail zu antworten, ersteinmal widerstehen. Dies hilft sicher auch ausserhalb der E-Mailkommunikation.
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