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Mobil Surfen mit UMTS Flatrates


Mathias | 09. Juli 2008 um 19:18 |

Mobile Mini Laptops, wie die EeePC Serie oder der frisch gelaunchte Medion Akoya Mini-Laptop von Aldi – im übrigen fast baugleich mit dem MSI Wind U100 – sprießen zur Zeit wie Unkraut an jeder Ecke. Nicht das die Mini-Laptops grundsätzlich schlecht wären – ganz im Gegenteil. Die Geräte haben einen riesen Reiz und finden nicht nur durch den günstigen Preis, meist immer unter 400€, ihre Abnehmer, sondern auch aufgrund ihrer Größe. Die Mini Laptops lassen sich vorzüglich unterwegs als Zugang zum Internet nutzen.

Aber nicht nur die Mini Laptops lassen sich als mobile Surfeinheit nutzen. Selbstverständlich lassen sich auch die “normalen” Laptops zum Surfen unterwegs einsetzen. Entweder man findet einen Zugang zu einem WLAN-HotSpot, oder es muß eine UMTS Flatrate her.

Inzwischen gibt es auch hier einige sehr interssante Angebote. So kann man bereits ab knapp 35 € 30 € im Monat per UMTS ins Internet gelangen. Zum Beispiel www.MoobiAir.de oder MoobiCent bieten hier gute Zugänge zum mobilen Web und dies bereits ab einer Laufzeit von nur 6 Monaten inkl. UMTS USB-Stick bzw. UMTS Modem.

Wie einfach die Installation eines UMTS USB-Sticks auf einem EeePC verläuft, hatte Jerret bereits beschrieben. Hier erfolgte die Installation unter Linux. Unter Windows (Vista/XP) ist es sogar noch etwas einfacher, da die USB-Sticks die Software bereits mitbringen. Der USB-Stick enthält einen enstprechenden Speicherplatz. Der Rechner erkennt den Stick zunächst als Wechseldatenträger. Danach zieht er sich Software und Treiber und schon nach wenigen Minuten steht die Verbindung. Wirklich easy.

Und entsprechend schnell ist man damit auch unterwegs. UMTS Flatrates ersetzen mancherorts bereits DSL, da, sofern UMTS verfügbar ist, hier Übertragungsgeschwindigkeiten von maximal 384 Kbit/s üblich sind. Dies ist etwa sechsmal so schnell wie ISDN-Geschwindigkeit. Allerdings haben die Netzbetreiber überwiegend bereits ihre Netze mit HSDPA aufgerüstet Mit HSDPA ist mit 3,6 Mbit/s unterwegs, in manchen Regionen auch bereits mit 7,2 Mbit/s. HSUPA hingegen hilft beim mobilen Datenupload. Hier können große Datenpakete, wie Fotos, Dateien und Dokumente von unterwegs mit bis zu 1,4 Mbit/s versenden werden.

Leider sind die UMTS-Netze noch nicht flächendeckend für die mobile UMTS Flatrate-Nutzung ausgebaut. Aber die Netze geben an, daß bereits 90% der Bevölkerung per UMTS mobil ins Netz gehen können. Alle anderen müssen mit den langsameren Techniken, wie GPRS oder auch EDGE vorlieb nehmen.


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