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Schleswig: Unterschriftenaktion gegen Bürgermeister Dahl gescheitert


Mathias | 11. März 2009 um 10:28 |

Endlich hat dies Thema ein Ende gefunden. Die Initiatoren der Unterschriftenaktion gegen Schleswigs Bürgermeister Thorsten Dahl gestehen ihr Scheitern ein.

Wie man in der shz lesen kann, konnte die benötigte Anzahl an Stimmen nicht erreicht werden:

Rund 2500 Unterschriften kamen zusammen, 3991 hätte die Initiative gebraucht, um ein Abwahl-Verfahren in Gang zu setzen – 20 Prozent aller Wahlberechtigten der Stadt. Obwohl es generell keine Frist für diese Aktion gibt, Karsten Lietz also über zahllose weitere Wochen und Monate für das Dahl-Aus werben könnte, hat er jetzt einen Schlussstrich gezogen. “Seit Jahresanfang kommen die Unterschriften nur noch tröpchenweise. Wir sehen, dass wir es zur Europa-Wahl nicht schaffen.” Der von der Initiative bevorzugte Zeitplan war straff: Bis Ende März wollten Karsten Lietz, Dieter Kock, Rainer Claudius, Widukind Allekotte und Dieter Johannsen die nötige Menge an Dahl-Gegnern zur Unterschrift motivieren, um der im Kieler Innenministerium angesiedelten Kommunalaufsicht Zeit zur Prüfung der eingereichten Listen zu geben.

Mir liegen in diesem Zusammenhang zwei Anmerkungen auf der Zunge:

  1. Die shz Lokalredaktion in Schleswig scheint immer noch nicht Ruhe geben zu wollen, da die Überschrift des verlinkten Artikels  suggeriert, es habe schon eine Abstimmung gegeben. Die Überschrift “Abwahlverfahren gegen Schleswigs Bürgermeister Thorsten Dahl gescheitert” wäre passender gewesen. Macht aber nichts, da dieser Blog-Beitrag hier diesen Bezug herstellt.
  2. Klasse, dass die Dahl-Gegner nun endlich eingesehen haben, wie erfolglos dieser Abwahlversuch ist. Man muß es dieser Gruppe dennoch hoch anrechnen,  schließlich geben sie ihr Scheitern öffentlich und aus freien Stücken bekannt. Man hätte auch versuchen können sich aus der Affäre zu ziehen.

Doch Hand aufs Herz: Im Grunde genommen war doch schon allen Beobachtern von Anfang an klar, wie erfolglos dieses Vorhaben war. Vor allem als man von Seiten der Initiatoren eine Web-Seite zur Abwahl Dahls ins Netz stellte.

Thorsten Dahl selbst zeigt sich selbstverständlich erfreut über diese Entwicklung, zu lesen auf seiner eigenen Web-Seite. Diese kann man nur jedem Interessierten Schleswiger empfehlen, da hier oftmals die Themen doch noch einmal in ein anderes, vemutlich sogar richtigeres, Licht gerückt werden.

So kann man auch  in einem neueren Beitrag auf der Webseite von Herrn Dahl nachlesen, dass auch nach dem Scheitern der Abwahl-Aktion in Schleswig keine Ruhe einkehren wird. Offensichtlich haben da einige “Volksvertreter” ihren von den Wählern legitimierten Auftrag nicht verstanden. In diesem Sinne hat Thorsten Dahl erneut Recht, wenn er sagt:

Solange einige Selbstverwaltungsmitglieder die Arbeit der hauptamtlichen Verwaltung in der Öffentlichkeit und insbesondere des Bürgermeisters zerreißen, wird Schleswig ein schwerwiegendes Problem haben. Investoren kann man so in Schleswig nicht gewinnen!

Dabei haben wir Investoren insbesondere in  Schleswig, aber auch in der nahen Umgebung, mehr als nötig!

Lesenswert: Weblog.Micha-Schmidt.net:  Unterschriftenaktion gegen Schleswigs Bürgermeister gescheitert


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  1. Lesestoff: Schleswig: Unterschriftenaktion gegen Bürgermeister Dahl gescheitert http://tinyurl.com/d3z4hr




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