Hoffnungsträger iPad führt Verlage in die Irre
Mathias | 12. April 2010 um 21:16 |
Wenn Verlage und Medienhäuser von ihren Umsätzen 30% an Apple abtreten, macht das zwar Apple fett, aber der Content der Verlage wird durch einen neuen Distributionskanal noch lange nicht besser. Qualitätsjournalismus muß erst wieder entstehen.
Mehr dazu beim Netzwertig:
Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner drückte in der Show von Star-Interviewer Charlie Rose drei Tage nach der iPad-Lancierung aus, was viele Medienmanager dieser Tage denken: “Jeder Verleger auf der Welt sollte sich einmal täglich hinsetzen und beten, um Steve Jobs zu danken, dass er die Verlagsbranche gerettet hat.” Diese überkandidelte Aussage zeigt exemplarisch, wie viel irrationale Hoffnung die Medienkonzerne in die transformierende Kraft von Apples iPad setzen.
Ein sehr lesenwerter Artikel, vor allem für Medienhäuser und Verlage.
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Dennis
Da kann ich dir nur recht geben.
April 14th, 2010 at 10:26 10Wie in den Artikel erwähnt muss nicht nur inhaltlich beim Axel-Springer-Verlag etwas passieren sondern auch technisch. Die Wunderwaffe gegen sinkende Auflagenzahlen wird wohl kaum eine App mit PDF-Inhalten sein. Sich dann stolz zu zeigen und zu sagen, wir bringen die Zeitung aufs iPad zeigt doch eigentlich nur, dass man sowohl die Konkurrenz als auch die technischen Möglichkeiten, eine iPad-freundliche Zeitung zu generieren bisher außer Acht gelassen hat. Aber beim iPhone hat es ja auch schon eine Weile gedauert, bis die Verlage darauf reagieren wollten, also gebe ich ihnen grob geschätzt mal 2 Jahre