Bloggen und Bier – Ironblogger Kiel

Januar 7th, 2013 | Posted by Mathias in Blogging | Internet | Netzwerk | Regionales | Schleswig-Holstein | SocialMedia | Web2.0 - (Kommentare deaktiviert)

Vorm Jahreswechsel über die Feiertage hatte ich ein wenig Zeit und habe hier im Blog ein wenig am Design gebastelt. Nach 3 Jahren wurde das auch mal wieder Zeit. Zeit wurde es auch, wieder regelmäßiger zu bloggen. Beides zusammen trieb mich also an, das Blog, das Design und das Backend auf Vordermann zu bringen und einige Plug-Ins auszusortieren bzw. neue einzubauen.

Parallel dazu hat Johnny Häusler einen wunderbares Statement im Artikel 2013: Das Web zurückerobern veröffentlicht und ruft damit auf, wieder mehr zu bloggen – also in eigenen Blogs auf dem eigenen Webspace. Die Social-Media-Plattformen Facebook, Twitter, Google+ und andere saugen einfach zu viele Informationen und Inhalte in sich auf. Natürlich ist es einfach dort fix einen Gedanken zu posten, doch es ist nahezu unmöglich den Post und mögliche Kommentare dazu später wieder zu finden – oder man sucht sich dabei einen Wolf.

Ironblogger Kiel“Mehr bloggen” ist also das Ziel. Wie passend ist es da, dass Steffen Voss aus Kiel die Ironblogger Kiel gegründet hat.

Was sind Ironblogger?

Am besten hat dies mthie erklärt, der bei den Ironblogger Hamburg mit dabei ist:

Beim Iron Blog­ging geht es um Bloggen und Bier. Wenn Du min­destens ein­mal in der Woche einen Artikel schreibst, ist alles okay. Wenn Du das nicht schaffst, zahlst Du 5,- EURin die gemein­same Bierkasse. Wenn der Topf genü­gend gefüllt ist, gehen wir zusam­men ein Bier trinken. Ein­fach, oder?

Das klingt doch gut. Wenn man sich ein wenig anstrengt, sollte man es hinbekommen einmal in der Woche zu bloggen. Schafft man es nicht, muss man zwar 5€ in die Ironblogger-Kasse legen, bekommt dafür dann aber ein paar Bier in geselliger Runde.

Wenn du auch ein Blog hast und mehr bloggen möchtest, das aber ohne Motivation von außen irgendwie aber nicht schaffst – melde dich einfach an und mach mit! Regeln und alles weitere findest du im Blog zum Blogging-Projekt.

Viel Spaß! Wir sehen uns beim Bier! Ich bin dabei!

Mehr Speicher für WordPress definieren

Januar 5th, 2013 | Posted by Mathias in Blogging | Tipps | Web2.0 | Wordpress - (Kommentare deaktiviert)

Neulich hatte ich ein etwas seltsames Problem mit meinem WordPress-Blog, das hier im Hintergrund werkelt. Sobald ich ein neues Plugin-Aktivierte, war der Admin-Bereich nicht mehr aufrufbar. Die Admin-Seite blieb einfach weiß, das Blog selbst war aber nach wie vor erreichbar.

Was tun?

Zunächst einmal überlegte ich, was ich zuletzt geändert hatte. Ich hatte in der Tat zuletzt ein Plug-in installiert. Wie macht man dies jedoch rückgängig, wenn man nicht ans Backend kommt. Nach etwas “Googelei” und hin und her, war die Lösung aber nicht wirklich zu finden. Mir kam die Idee, die Plug-ins zunächst mal alle per FTP-Zugriff zu sichern, und den Plug-In Ordner im Blog einmal komplett zu leeren, also alle Plug-Ins via FTP einfach löschen. Der Plug-In Ordner selbst, sollte dabei aber bestehen bleiben, denn sonst meckert WordPress, beim Aufruf des Blogs, wenn dieser Ordner fehlt.

Mit leerem Plug-In Ordner kam ich wieder ins Backend, wo mir auch gleich brav mitgeteilt wurde, dass meine Plug-Ins deaktiviert wurden, weil die Dateien nicht gefunden wurden.

Nun habe ich die Plug-Ins wieder per FTP hochgeladen. Die Backend-Seite blieb erreichbar. Klar, die Plug-Ins waren ja auch noch inaktiv. Nun aktivierte ich alle Plug-Ins der Reihe nach mit dem Ergebnis, dass ich nicht eindeutig nachvollziehen konnte, welches Plug-In verantwortlich war. Egal welches Plug-In ich zuletzt aktivierte, es endete irgendwann immer mit dem Fehler, dass das Backend leer, also weiß blieb.

Wenn die WordPress-Admin-Seite weiß bleibt

Also habe ich weiter geforscht und bin schließlich bei Frank Bültge gelandet. In seinem Beitrag Mehr Speicher für WordPress fand ich die Lösung. Wie es aussah, brauchte meine WP-Installation schlicht weg zu viel Cache-Speicher.

Ich entfernte also wie oben beschrieben alle Plug-Ins noch ein weiteres Mal und installierte nur das Plug-In WP-Memory-Usage. Was ich dort zunächst sah, ließ mir leicht das Blut in den Adern gefrieren, denn ohne Plug-Ins konsumierte die Installation schon an die 80% Speicherplatz auf dem Webspace.

WordPress Memory-Usage Plug-In

Nach Rückspielen der Plug-Ins und der Aktivierung einiger weniger Plug-Ins lag die Speicher alsbald bei nahezu Vollauslastung.

Wordpress Plug-In Memory Usage

Also weiter im Text. Frank Bültge zeigt in seinem Beitrag ja auch, wie man den Speicher hochsetzen kann, wenn der Hoster dies zulässt. Da sollte man mal Fragen, wenn es nicht klappt. Bei meinem Hoster All-Inkl war es kein Problem den WP-Cache auf 128 MB zu setzen. Im obigen Bild seht ihr die aktuelle Auslastung.

WP-Cache hoch setzen

Den Speicher setzt man also mit den folgenden Befehlen in der Datei “wp-config.php” wie folgt hoch

// Mehr Speicher

define(‘WP_MEMORY_LIMIT’, ’64M’);

// noch mehr Speicher

define(‘WP_MEMORY_LIMIT’, ’96M’);

// und noch viel mehr Speicher

define(‘WP_MEMORY_LIMIT’, ’128M’);

Setzt den Speicher am besten Schrittweise hoch, um das Limit herauszufinden. Ich hoffe mit 128 MB noch eine Weile klar zu kommen.

Die Begründung  warum so viel Speicher im Cache benötigt wird liefert Alex Rabe in seinem Artikel zu dem von ihm entwickelten WP-Memory-Usage.

Nach der Erweiterung des Speicher auf 128 MB, lief nicht nur das Blog selbst wieder smooth, ich konnte auch wieder alle Plug-Ins wieder aktivieren.

Den Fehler zu finden und zu lösen, war ziemlich nervenaufreibend, aber es hat letztlich auch etwas gebracht. Ich habe sehr viel dabei gelernt ;-)

Super Google Reader Settings

Neulich war es mal wieder soweit. Ich fand eine neue relativ Interessante Seite und abonnierte deren RSS-Feed. Beim ersten Zugriff auf den Feed mußte ich allerdings feststellen, dass die Page den Feed nur gekürzt rausgibt, um den Leser anzuteasern. Der Leser soll nun durch den Teaser verleitet werden den ganzen Text auf der Seite selbst und nicht im Reader zu lesen. Was steckt da hinter? Mehr Seitenzugriffe. Die Diskussion um gekürzte und ungekürzte Feeds von Blogs und Webseiten ist so lang wie Methusalems Bart. Dennoch habe ich etwas dagegen, wenn mir jemand vorschreiben möchte, wie ich das Web zu nutzen habe.

Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht. Es gibt durchaus die Möglichkeit gekürzte Feeds im Google Reader vollständig zu lesen. Übrigens ist der Google Reader auch nach der Layout Umstellung vor kurzem für mich immer noch der Feed Reader der Wahl. Das Design selbst ist klar und einfach strukturiert und die wesentlichen Feature sind vorhanden. Zusätzlich wurde endlich das Google+-Sharing aktiviert. Also alles super!

Da hier bei mir der Chrome-Browser werkelt – bin damit ebenfalls sehr zufrieden – habe ich zunächst mal nach einer Erweiterung gesucht. Mit der Erweiterung Super Full Feeds for Google Reader kommt man schnell zum Ziel. Einfach installieren, den Browser einmal neu starten und schon kann es losgehen. Das ganze sieht dann so aus:

Super Google Reader macht aus gekürzten Feeds volständige

 

Im kleinen rot markierten Kasten ist momentan “Feed” als Option ausgewählt und so bekommt man nur das zu lesen, was der Autor der Seite einem hier im Feed zeigen will. Man muß auf die Webseite gehen, um alles zu lesen. Oder aber man klickt hier einfach auf die Option “Readable”. Wie durch Wunderhand wird nun der vollständige Text geladen und man kann – ohne Zwang auf die Webseite des Autors zu gehen – den vollständigen Text, meist sogar inkl. Bildern einsehen.

Supper Google Reader mit vollständigem Feed Content

 

Man sieht hier sehr schön oben rechts die aktivierte Option “Readable”. Ebenfalls sieht man in diesem Screenshot ganz rechts oben noch ein Pull Down Menü mit dem Namen “Super Settings”. Hier hat der Reader Nutzer die Möglichkeit ein paar Voreinstellungen vorzunehmen. Beispielhaft mal die bei mir aktivierten Settings:

Super Google Reader Settings

Mit den ausegwählten Optionen wird ein gekürzter Feed direkt im lesbaren Format dargestellt. Mit der Pre-fetch-Option wird der Content im lesbaren Format bei Reader Aufruf schon mal vorab geladen. Könnte bei vielen Feeds etwas auf die Permormance gehen. Mit der Option “Full Entry Contnet” wir die komplette Webseite in den Reader geladen. Muß ja auch nicht sein. Bis jetzt komme ich sehr  gut mit den ausgewählten Optionen klar.

Als Alternative kann man im Chrome auch Read More nutzen, welches im Übrigen auch für den Firefox verfügbar ist.

Wine Glass Splash 3Heute auf den Tag genau wird dieses Blog 6 Jahre alt. Mehr oder weniger regelmäßig wurde über Mobilfunk, das Internet, Hardware, Spiele, Videos, Gadgets, spaßige Dinge, traurige Themen und vieles andere mehr geschrieben.

6 Jahre sind eine sehr lange Zeit. Wenn ich das Blog so durchstöbere und mir anschaue, was ich an Content produziert habe, dann freue ich mich natürlich, das einige Themen ganz besonders gut ankommen und viel gelesen werden. Es gibt allerdings auch Inhalte in meinem Blog, die ich lieber ganz schnell vergessen möchte. Nicht alles was einem so aus der Feder läuft, gefällt auch noch nach einigen Monaten oder Jahren.

Sei es drum. Geschrieben ist geschrieben und es wäre albern solche Beiträge zu löschen. Schließlich zeigt mir dies auch, wie ich mich persönlich entwickelt habe. Ein solcher Rückblick ist manchmal ganz gut und erweitert ja auch den Horizont.

Obwohl im Leben eines Bloggers 6 Jahre eine sehr lange Zeit sind, werde ich nicht aufhören zu bloggen. Das Blog, Twitter und die Social-Media-Plattformen sind teil meines täglichen Lebens geworden. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und freue mich noch viele weitere tolle Menschen über dieses Medium kennen zu lernen. Noch immer habe ich richtig Bock darauf mein Blog mit neuen spannenden Themen zu füttern. Wie viele Leser dabei über meine Inhalte stolpern und ob ein Beitrag in irgendwelchen Charts landet oder nicht, ist dabei egal. Ich freue mich über jeden Besucher, noch mehr über die, die auch mal einen ernstgemeinten Kommentar hinterlassen oder einen Beitrag in die Welt des Webs hinaustragen.

In diesem Sinne: Weiter gehts! Und wer bis jetzt noch nicht blogt, einfach anfangen. Macht Spaß! Also laßt uns das Web ordentlich rocken!

Mit Queen gehts schon mal los:

YouTube Preview Image

Direktgerockt

Heute Abend gibt es dann zur Feier des Tages ein Gläschen…

Creative Commons License photo credit: Velo Steve

Den Dienst Flattr dürfte vermutlich inzwischen jeder Blogger kennen. Wers nicht kennt kann in meinem Beitrag Flattr inside – oder blogst Du noch oder verdienst Du schon? noch mal nachlesen und sich das Video zur Einführung des Dienstes ansehen. Die Kurzfassung:

Flattr ist ein Dienst aus Schweden, der es Internetnutzern erlauben soll, Contentproduzenten spontan Geld zukommen zu lassen, wenn sie den Content gut finden. Die Idee ist, daß man sich ein Konto bei Flattr holt Geld einzahlt, zum Beispiel 10€ und jeden Monat weist man einen bestimmten Betrag davon einem Budget zu, das man an Autoren senden möchte, z.B. 2€.

Jedes Mal, wenn man einen Artikel ‘flattrt’ merkt sich Flattr dies und teilt dann am Ende eins Zahlungszeitraumes das Budget in enstprechend viele Teile und zahlt jedem Autoren auf seinen Flattr-Account diesen Anteil. Ob sich dies lohnt, muß sich noch zeigen. Zu bedenken ist auch, dass Flattr für diese Dienstleistung jeweils 10% vom Monatsbudget einbehält.

In den etwas über zwei Wochen, die ich den Dienst nun auch hier im Blog integriert hatte, habe ich mir angesehen, wie sich der Dienst entwickelt und welche Verbreitung er findet. Verbreitet hat sich der Dienst rasant. In fast jedem Blog findet man den Flattr-Button. Die Idee an sich ist Klasse. Wenn man die Mühe eines Content-Produzenten belohnen will, kann man dies nun einfach über einen simplen Mausklick.

Heute hat nun jedoch Reto Mantz im Artikel Flattr und andere Zahlungsdienste in Blogs – Rechtliche Implikationen? darauf hingewiesen, welche Auswirkungen vor allem rechtlicher Natur die Einbindung in Blogs hat.

Dies ist für mich, neben der Tasache, das mein kleines Blog eh zu wenig Besucher hat, um relevante Spenden seitens der Flattr-Community zu erhalten, der Aufhänger für die Deaktivierung von Flattr.

via Flattr und andere Zahlungsdienste in Blogs – Rechtliche Implikationen?