Was ist Google Buzz?

Februar 12th, 2010 | Posted by Mathias in Google | Kommunikation | SocialMedia | Twitter | Web2.0 - (3 Comments)

Google glaubt, sich ebenfalls einen Dienst mit Status Updates nach Art von Twitter und identica erlauben zu müssen. Buzz, so der Name des Dienstes integriert sich mehr oder weniger nahtlos innerhalb des eigenen GoogleMail-Accounts. Was Buzz ist und wie es funktioniert demonstriert das folgende Video:

YouTube Preview Image

Wer Buzz noch nicht hat, muß noch ein wenig warten, denn Google schaltet die Accounts nach und nach frei.

Mein Buzz ist aktiviert und ich blicke da noch nicht unbedingt durch. Was mich jedoch extrem stört, ist zum einen, dass man neuen Followern nicht nur via Buzz folgt, sondern dann auch gleich im Google-Reader. Mag nett gedacht sein, doch es stiftet innerhalb des RSS-Readers ganz schön Unordnung.

Ebenso ermöglicht Google es seinen Nutzern mit Buzz zwar lesend auf Twitter zuzugreifen, die Status Updates aus Buzz, fließen jedoch nicht zurück zu Twitter. Ein wesentlicher Grund, warum ich Buzz nicht weiter nutzen werde.

Wie seht ihr den ganzen “Buzz”?

zoomed notepadDie Social Media Nutzung nimmt in der Bevölkerung in der letzten Zeit spürbar zu. Immer häufiger findet man Bekannte, Verwandte, Freunde, Kollegen und Geschäftspartner auf den unterschiedlichsten Plattformen. Der Zugang zu den Plattformen erfolgt natürlich überwiegend via Internet per Laptop oder PC.

Doch es gibt eben auch mobile Social Media Nutzer. Gerade in den letzten Wochen ist mir extrem aufgefallen, dass nicht nur ein paar wenige Nerds den mobilen Zugriff wagen, sondern auch Schüler und Studenten, sowie durchaus auch die Generation 30+ mobil auf die einzelnen Plattformen zugreift.

Dies ist auch der Grund, warum ich ein wenig mehr wissen möchte. Wie und warum geht ihr “online” auf die einzelnen Plattformen? Tut ihr es überhaupt? Deshalb habe ich mir ein paar Fragen  überlegt und packe diese in mein erstes eigenes Blogstöckchen. Hier nun die Fragen und meine Antworten dazu:

  • Welches Handy benutzt Du?
    Zur Zeit nutze ich ein Nokia E71 und ein Nokia B95 8GB
  • Benutzt Du privat und beruflich unterschiedlich Handys? Wenn ja, warum?
    Beruflich das E71 und privat eher das N95 8GB. Mit dem E71 habe ich meinen kompletten PIM immer zur Hand. Zudem kann ich hier jederzeit auf meine Firmen-E-Mails zugreifen.zudem sind auch Twitter-Apps und Instant-Messaging an Bord, um den Kontakt zur Community zu halten. Neuerdings kommt auch eine Facebook-App hinzu, die allerdings noch recht selten zum Einsatz kommr. Auf dem N95 sind die gleichen Apps instaliert, aber das N95 hat die bessere Kamera, weshalb dies Handy auch privat immer dabei ist und für Schnappschüsse herhalten muß. Der große Speicher des Nokia Schiebers bietet Raum für die Musiksammlung und eine Navi-Lösung.
  • Warum hast Du Dich beim Kauf für genau dieses/diese Handy/s entschieden?
    Nun, zunächst war das N95 ein Testhandy, dass die Firma zur Verfügung stellte. Abgelöst wurde es rel. schnell vom E71, da hier der mobile E-Mail-Zugriff besser funktioniert und die vollständige Tastatur einen enormen Mehrwert beim Schreiben bietet. So wurde das N95 zum Zweithandy.
  • Was gefällt dir besonders gut an deinem / deinen Handys?
    Hab ich eigentlich schon erwähnt: Bei E71 die Business-Tauglichkeit durch PIM, Mail und Tastatur. Beim N95 8GB Speicher und Kamera.
  • Auf welches Feature willst oder kannst Du auf keinen Fall verzichten?
    Den Mailzugriff, den mobilen Internetzugang und die Kamera. Besonders Cool ist allerdings die Applikation Joikuspot, die das E71 inzwischen auch zum WLAN-Router für unterwegs macht.
  • Nutzt Du Social-Media Dienste (Twitter, Facebook, Friendfeed, etc.) auf deinem Handy? Welche?
    Twitter, Facebook, Friendfeed, ab und an Brightkite. Foursquare habe ich getestet, sehe aber keinen Sinn drinn. Brightkite sehe ich dabei ganz ähnlich. Es muß nicht jeder wissen, wo ich bin.
  • Du benutzt gar keinen Social-Media Dienst auf dem Handy? Warum nicht?
    Ähhh, was für ne Frage?! Wer läßt sich denn sowas einfallen?! Pfft!

  • Welche Software nutzt Du als Zugang zu den Social-Media Diensten?
    Twibble und Gravity für Twitter, Facebook und ansonsten viele im Browser, weil S60 von den Social Media Diensten da noch nicht gut versorgt wird. Verstehe ich gar nicht. Nokia liegt in der Verbreitung von Handys ja ganz vorne…
  • Aus welchem Grund ist gerade die mobile Nutzung der Social-Media Dienste für Dich wichtig oder unwichtig?
    Ich bin viel unterwegs, oft draußen, in der Bahn etc. Da will ich den Kontakt zu Community auch unterwegs aufrechterhalten wenn ich es kann. Aber es geht auch ohne…
  • Welchen Handytarif hast Du gebucht und was für ein Datenpaket bzw. was für eine mobile Datenflat benutzt Du?
    Geschäftlich: Business-Tarif inkl. InternetFlat. Privat: Vodafone Superflat mit HandyFlat fürs Internet.
  • Dein Fazit? Hast Du weitere Anmerkungen?
    Lasse ich an dieser Stelle einmal offen, da ich mehr natürlich von Euch wissen möchte.

Nun gut. Stöckchen müssen geworfen werden. Deshalb werfe ich da Stöckchen an rowi, Bauhausmensch und versuchsweise mal an den Sichelputzer. Wenn Du Dich als Leser meines Blogs aber auch angesprochen fühlst, greife bitte gern zu. Dadurch wird das Gesamtbild nachher bstimmt genauer.
Jetzt seid ihr dran. Die Regeln:
  • Fragen beantworten
  • Link auf diesen Beitrag setzen (dann kann ich die Anworten auch nachverfolgen)
  • 3 weiteren Bloggern das Stöckchen zu werfen
Ich bin gespannt und freue mich über eure rege Teilnahme. Vielleicht lässt sich ja daraus einiges ableiten.

Social Media Guidelines für Unternehmen

Januar 19th, 2010 | Posted by Mathias in Internet | Kommunikation | SocialMedia | Web2.0 - (Kommentare deaktiviert)

Tweet.

Social Media Netzwerke können, wenn sie richtig genutzt werden, gerade im Unternehmensumfeld ein sehr starkes und sinnvolles Werkzeug darstellen. Es sind aber auch besonders im Unternehmensfeld einige Regeln notwendig, vor allem, wenn es um die online Kommunikation mit Kunden geht. Warum ist das so?

  • Angestellte könnten, wenn sie auf unterschiedlichen Plattformen unterwegs sind schlimmstenfalls dem Unternehmen, wenn auch  ungewollt, Schaden zufügen.
  • Angestellte sollten eine groben Plan haben, wie mit Kunden kommuniziert werden sollte. Die Mitarbeiter sind auch auf Social Media Plattform das Aushängeschild eines Unternehmens und sie werden, auch wenn  sie lediglich privat unterwegs sind als Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens wahrgenommen und angesprochen.
  • Das Unternehmen hat durch klare Regeln einen rechtlichen Rahmen gesetzt.
  • Das Unternehmen positioniert sich im positiven Sinne. Vorwärtsgewand und “modern.”
  • Angestellte werden  im Umgang mit dem neuen Medium Social Media wesentlich sicherer, selbstbewußter und vor allem im Sinne des Unternehmen besser umgehen können, wenn das Unternehmen die Nuztzung ganz offiziell toleriert und den Mitarbeiter durch ein grobes Regelwerk unterstützt und bestärkt.

Social Media ist auch in deutschen Unternehmen angekommen und es ist davon auszugehen, dass bereits innerhalb der nächsten 2 Jahre mehr als 80% der Unternehmen Social Media aktiv nutzen werden.  Aus diesem Grund ist es vielleicht interessant, sich einmal anzuschauen, wie Unternehmen aus den Staaten mit dem Medium umgehen und welche Social Media Guidelines Unternehmen wie Cisco, Dell, Coca-Cola, FedEx und Sun aufgestellt haben.

Hier geht es zu 115 Social Media Guidelines großer Unternehmen.

Creative Commons License photo credit: M i x y

SMS: digitale Neujahrsgrüße 2009/2010

Dezember 28th, 2009 | Posted by Mathias in Handy | Kommunikation | Messaging | Mobilfunk | SMS - (Kommentare deaktiviert)

enVWenn an Silvester pünktlich um 0:00 Uhr die ersten Raketen in den Nachthimmel geschossen werden und uns die Böller um die Ohren fliegen, dann werden nur wenige Sekunden später bereits Millionen SMS verschickt.

Die digitalen Neujahrsgrüße bringen zu diesem Zeitpukt die Leitungen der Netzbetreiber und Provider mit eigenem SMS-Center trotz mehrfach redundant ausgelegter SMS-Routen zum “Glühen.” Wenn man bedenkt, dass jedes Jahr rund 300 Mio Kurznachrichten allein in Deutschland versendet werden, ist dies nicht weiter verwunderlich.

Sowohl Netzbetreiber als auch Serviceprovider arbeiten stetig daran, die Gateways auf diesen saisonalen Ansturm vorzubereiten. Das reguläre Grundrauschen an normalen Tagen und die über den Tag ansteigende und zur Nacht wieder abflachende Traffic-Kurve stellt für die Provider keine besondere Herausforderung dar.  Doch Weihnachten als erste SMS-Welle im Jahresendgeschäft läßt in etwa erahnen, was auf die Systeme zum Jahreswechsel zukommen wird.

Früher waren die SMS-Mengen zu Silvester jedoch immer eine imense Herausforderung. In der SMS-Queue stauten sich die Nachrichten und die Auslieferung dauerte oftmals einige Stunden. Nicht selten kamen die Neujahrsgrüße erst an, wenn man selbst schon wieder daran dachte wie wohl die Hauptmahlzeit des Tages aussehen könnte.

Heute sind die SMS-Routen bei allen Anbietern so ausgelegt, das Trafficspitzen, wie zu Silvester, Weihnachten und zu anderen Feiertagen und Anlässen (z.B. am Valentinstag) entsprechend abgedeckt sind.

Als Kunde sollte man sich dennoch ein wenig gedulden, denn es kann immer einmal zu Verzögerungen und Delays bei der Auslieferung der heissgeliebten SMS kommen.

Dies kann im Übrigen auch an jedem anderen Tag passieren. SMS ist eben kein Realtime-Dienst, auch wenn es manchmal so scheint. Vielleicht sind wir da bereits ein wenig verwöhnt.

Creative Commons License photo credit: Nesster

Social Media verändert die Gesellschaft

November 5th, 2009 | Posted by Mathias in Internet | Kommunikation | Microblogging | Netzwerk | Politik | SocialMedia | Twitter | Web2.0 - (Kommentare deaktiviert)

Ein unglaublich guter Vortrag zum Einfluß der Social Media auf die Gesellschaft. Aber nicht nur auf die Gesellschaft, sondern auch auf unsere soziale Marktwirtschaft.

Social Media verändert aber nicht nur die Gesellschaft, sondern auch unsere Märkte. Bestes Beispiel, wie im Vortrag genannt, die PR-Pleite bei Jack Wolfskin.

Lpr Forum Medienzukunft

Am besten parallel gucken.

via What’s Next? Blog – Wie die Netzwerkkultur die Gesellschaft verändert