WLAN-Verschlüsselungstechnik WPA ist doch unsicher. So lauten jedenfalls die Berichte, die seit ein paar Tagen auf einschlägigen News-Seiten zu lesen sind. Was wriklich dran ist? So genau kann das zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand genau sagen. Denn erst am 12. November will der deutsche Sicherheitsforscher Eric Tews demonstrieren, wie und ob es tasächlich klappt. Die Vorstellung erfolgt dann auf der Sicherheitskonferenz Pacsec2008 in Tokio. Auf ZDNET ist zu lesen:

FHM illustrationCreative Commons License photo credit: Ajda GregorÄiÄ

WPA gehackt

Wie Dragos Ruiu, Veranstalter von PacSec, gegenüber der New York Times erklärte, haben Tews und Beck ein mathematisches Verfahren entwickelt, um die Schwachstelle in der TKIP-Verschlüsselung aufzudecken. Die Schwachstelle erlaube es, Teile der versendeten Daten im Klartext zu lesen, obwohl die Verschlüsselung an sich nicht vollständig geknackt sei.

Da tun sich doch einige Fragen auf. Ich glaube schon, dass die Herren tatsächlich erfolgreich waren. Verwunderlich ist jedoch, obwohl der TKIP-Schlüssel nicht komplett geknackt ist, dass man dennoch “Daten im Klartext” mitlesen kann.

Zur Zeit, sollte man sich jedoch noch keine zu großen Sorgen machen, denn es gibt ja auch noch den WPA2-Standard. Wenn man mit WPA2-Verschlüsselung und dem damit genutzten AES-Algorithmus unterwegs ist, kann man, jedenfalls noch in der nächsten Zeit davon ausgehen, dass man einigemaßen sicher surft. Zudem werden die Hersteller von WLAN-Geräten mit Sicherheit auf den Coup der beiden Herren reagieren und neue Verschlüssleungstechniken entwickeln und implementieren.

Absolut sicher sein, darf man sich wohl mit keiner der bekannten Übertragungstechniken. Man muß sich immer bewußt sein, was man tut und wie man es tut. Vor allem jedoch sollte man sich informieren und immer den höchst möglichen Schutz einsetzen.

via: ZDNET, gulli

Ein Quantum Trost

November 8th, 2008 | Posted by Mathias in Daily Dose Of Blogs ;-) | Kino - (1 Comments)

007 räumt seit ein paar Tagen wieder in der Unterwelt auf. Noch war ich nicht im Kino und wenn ich mir den Bericht von Mizzies Kino-Besuch durchlese, dann muß man den Film auch nicht unbeding im Kino gucken.

Link: Ein Quantum Trost - Trailer 2

Obwohl, jetzt wo ich diesen Trailer eben beim Sevenload-Chef Ibrahim Evsan gesehen habe, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Was meint ihr, lohnt es sich ins Kino zugehen, oder sollte man auf die DVD warten und es sich mit dem Film “James Bond – Ein Quantum Trost” und der Familie zu Hause gemütlich machen?

Wordpress Fake Seite verteilt Backdoor

Wordpress Fake Seite verteilt Backdoor

Einer der offiziellen WordPress.org stark ähnelnde Webseite verbreitet derzeit eine angeblich neue WP Version. Das hinterlistige daran: Es gibt die genannte WP 2.6.4 nicht(!) und diese fiese Fake-Version schleust im Dashboard eine “Hintertür” ein über die wohl die Inhalte der Cookies ausgelesen werden, sodass die Böswichte Zugang zu den Verseuchten Blogs bekommen können.

Weitere Infos dazu im Schweizer WordPress Magazin und bei BloggingTom.

via: Robert Basic

Wieder einmal hat ein neues Twitter-Mashup den Weg in die Twitter-Gemeinde gefunden. Twuffer nennt sich selbst “Twitter Buffer”, was auch sehr gut paßt. Twuffer speichert die Tweets eines Nutzers und sendet diese zum vom Nutzer voreingestellten Zeitpunkt ab:

Twuffer allows the Twitter user to compose a list of future tweets, and schedule their release.

Twuffer - Tweets auf Termin versenden

Twuffer - Tweets auf Termin versenden

Es ist also möglich einen oder eine ganze Reihe von Tweets (Twitter-Nachrichten) vorzubereiten und zu voher fest definierten Terminen abzusenden. Damit ergibt sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Es ist zum Beispiel möglich, sich mit Twuffer an Termine erinnern zu lassen, oder terminierte Ankündigungen fürs Blog oder ähnliches vorzubereiten.

Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten sich an Dinge oder Termine erinneren zu lassen (z.B. SMS-Reminder-Dienste). Man könnte sich auch fragen, wozu man Tweets zu bestimmten zukünftigen Terminen versenden wollte. Ich bin mir aber sicher, dass es einige Nutzer geben wird, die Twuffer sehr sinnvoll einsetzen werden. Was meint Ihr? Wozu würdet Ihr Twuffer benutzen?

via neunetz.com

Google Mail - Chat Funktion bald mit SMS

Google Mail - Chat Funktion bald mit SMS

Innerhalb der Google Labs wurde am Freitag (31.10.08) kurzfristig der SMS-Versand für den GMail-Chat aktiviert. Dabei war es möglich, Chat Kontakte nun auch per SMS zu erreichen, wenn sie nicht im GMail-Chat online waren. Notwendigerweise müssen dazu in den Kontakten natürlich auch die Mobilfunknummern hinterlegt sein. Google wäre nicht Goolge, wenn nicht auch hier bereits vorgesorgt worden wäre. Denn erst ein paar Tage vorher wurde der GMail Contacts Manager überarbeitet.

Aufgrund eines Fehlers wurde diese neue Funktion jedoch wieder deaktiviert und zunächst einmal 2 Wochen verschoben. Aber auch dann dürften wir Europäer nicht in den Genuß der neuen Funktion kommen. Das Feature SMS-Versand im GMail-Chat wird es nämlich zunächst nur in den USA geben. Der Grund dürfte auf der Hand liegen: die SMS-Kosten sind bei uns, vor allem in Deuschland, einfach zu hoch. Google müsste hier zunächst einen Weg finden, die SMS ggü. dem GMail-Nutzer abzurechnen. Google-Checkout dürfte hier wohl helfen können.