To-Do-Liste in GMail verfügbar

Dezember 9th, 2008 | Posted by Mathias in Computer | Google | Web2.0 - (2 Comments)

GMail ist noch immer „Beta“, doch die zusätzlichen Dienste rundherum wachsen wie Pilze aus dem Boden. Der neueste Streich in den GMail-Labs: Die To-Do-Liste:

Gmail-ToDo-List

Gmail-ToDo-List

Darauf habe ich schon eine ganze Weile gewartet. Nicht selten kommt es vor, dass eine Mail für später zur weiteren Bearbeitung benötigt wird. Bisher war es nicht möglich, daraus eine Aufgabe zu generieren. Vielmehr mußte ich die Mail wieder als ungelesen markieren und in der Inbox belassen. Jetzt kann man per Drag&Drop die Mail in die To-Do-Liste ziehen, oder über das „More Actions“ Dropdown als Task markieren.

Man kann jeder Aufgabe auch ein Fertigstellungsdatum mitgeben. Leider kann dies jedoch bisher noch nicht mit dem Google-Kalender verknüpft werden.

via: GMAIL-Blog, Imgriff, Golem

Screenshot: Mit140Zeichen.de entnommen

Screenshot: Mit140Zeichen.de entnommen

Das Twitter-BuchMit 140 zeichen“ von Nicole Simon und Nikolaus Bernhardt ist fertig, gedruckt und scheinbar wollen es alle haben. Amazon hat mich gerade informiert, dass man versuche das Objekt der Begierde für mich zu beschaffen. Unterschwellig entnehme ich dem Text der Mail, jedoch eher den Vorschlag meine Bestellung zu stornieren:

Besteht Ihr Interesse an diesem Artikel weiter? Wir versuchen gerade, den Artikel noch fuer Sie zu beziehen. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Wir koennen allerdings nicht garantieren, dass der Artikel noch erhaeltlich ist. Falls Ihnen die Wartezeit zu lange wird, koennen Sie die Bestellung natuerlich jederzeit stornieren, solange sie sich nicht im Versandprozess befindet.

So jeden falls der Text. Das könnte man doch auch etwas anders formulieren. Oder bin ich da zu spitzfindig? Naja, ich will das Buch auf jeden Fall und warte ab, wann es denn eintrudelt. Derzeit lese ich ja noch ein anderes Werk der Web2.0 Szene.

Ich hoffe nur, dass der Verlag eine ausreichend große Auflage produziert. Denn auch, wenn ein Teil der Information aus dem Buch sicherlich schon vielen Twitter-Nutzern bekannt ist, darf man sich sicher noch auf einige neue Insights freuen. Das Inhaltsverzeichnis jedenfalls verspricht einiges.

Update:

Bei Amazon liest man: „Dieser Artikel ist noch nicht erschienen.“ Und dies obwohl der erscheinungstermin gestern, am 08.12.08 war. Ja was denn nun? Leicht verwirrend.. Ich warte trotzdem gespannt weiter. So 😉

Nokia´s "real mobile Computer" das Nokia N97

Nokia hat heute auf der Mobile World 2008 ein neues mobile Device announced. Ganz im Stil einer Apple Keynote präsentierte Oli Pekka zunächst die Planungen Nokias aus dem „schnöden“ Internet das „Your Internet“ zu machen. Beeindruckend in diesem Zusammenhang: Nur 25% der Weltbevölkerung hätten heute Zugang zu E-Mail. Nokias Ziel sei es, jedermann zugang zu E-Mail zu ermöglichen und dies nicht etwa via PC und Internet, sondern vielmehr via Mobile Phone. Das heisst, das die kommenden E-Mail Nutzer ihre erste Mail auf einem Handy schreiben und nicht mehr wie wir „alten Hasen“ am PC oder Laptop.

Schließlich präsentierte Anssi Vanjoki das Nokia N97. Zunächst einmal zur Einstimmung das Demo-Video des real „mobile Computers“

Direktlink

Das N97 kommt vermutlich im 1 Halbjahr 2009 auf den Markt und soll 550€ kosten. Allerdings bezieht sich Nokia hier immer auf den Netto-Preis, also ohne Subvention und Vertrag. Der Preis liegt somit ohne SIM wohl eher bei 650 bis 700€. Die Liste der Eigenschafte liest sich wie folgt:

  • 3,5 inch Widescreen 16:9
  • Touchscreen
  • Videoaufnahme in DVD Qualität
  • 5 Megapixel Camera
  • LED Flash
  • Carl-Zeiss Optik
  • vollständige QWERTY-Tastatur zum Aufschieben unter dem Display
  • HSDPA
  • Wi-Fi
  • USB 2.0
  • stereo Bluetooth
  • 3.5mm Headphone Anschluß

Zum Speicherplatz sagte Anssi Vanjoki während des evenst im Brustton der Überzeugung, dass das N97 nicht mit ein paar Megabytes kommen würde. Es würden für einen „real mobile Computer“ keine 2GB, 8GB oder 16 GB ausreichen. Ein echter mobiler Computer müsse mit 64GB aufwarten. Veröffentlicht hingegen wurden auf den Nokia Seiten ganz andere Speicher-Spezifikationen:

The N97 enters the fray stomaching 32GB of on-board storage, double that of any mobile device currently in existence, and can take up to another 16GB via microSD, enabling it to become a portable multi-media computer with 48GB in your pocket.

Also abwarten und schauen was wirklich kommt. Sehr schön geschrieben übrigens diese Passage:

Of course Nokia wants you to abuse this space with music, movies, photos and N-Gage games, and as such has worked hard to ensure the N97’s battery is up to the task – it promises to kick out up to 37 hours of music and 4.5 hours of video.

Sehr beeindruckend war die N97 Präsentation im Hinblick auf die Usability. Auf dem Homscreen kann der Nutzer per Touchscreen verschiedenste Widgets einfach hin- und her schieben, um so immer alles im Blick zu haben. Dazu gehören neben den PIM-Applikationen Mail, Kalender, Aufgaben etc. Natürlich auch Widgets mit Statusmeldungen zu Freunden und Kontakten (Twitter) aber auch zu allen anderen Socialmedia-Netzwerken.

Im Besondern wurde noch Nokia Maps hervorgehoben. Sehr schön auch hier die Seitenhiebe, die Anssi auf Google austeilte. Nokia Maps seien nicht so statische Karten wie die von Google Maps. Vielmehr sei Nokia Maps die zentzrale Applikation, um mit seinem Netzwerk in Kontakt zu bleiben. Auf den Karten kann man sehen, wo sich seine Kontakte gerade aufhalten und direkt mit ihnen in Kontakt treten.

Als Fan der Nokias N95 8GB, Nokia E 71 und E66, bin ich wirklich sehr gespannt, wie sich das N97 wirklich anfühlt.

Bei Mobile Crunch und bei Madvertise gibts noch ein paar weitere Infos.

:: Ajá y entonces? ::Creative Commons License photo credit: :: De todos los colores ::So lautet jedenfalls die Aussage in einem kürzlich erschienen Focus-Artikel. Dass man diese Aussage so nicht stehen lassen kann versteht sich von selbst. Dankenswerter Weise hat sich der Elektrische Reporter dem bekannten Microbloggingdienst angenommen und interviewt dabei neben Igor Schwarzman, Cem Basman, Katharina Borchert zudem Biz-Stone, den Mitbegründer Twitters.

Elektrischer Reporter – Microblogging: Leben in 140 Zeichen

via: der elektrische Reporter

Informationskontrolle?

November 27th, 2008 | Posted by Mathias in Fun | Politik | Web - (2 Comments)

Tja, Herr Schäuble, wir haben ja schon immer gewußt, was Sie vorhaben, aber so deutlich hätten Sie es nun auch wieder nicht sagen müssen:

via: fefe, Nico

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