Bluetooth-Freisprech-Einrichtungen

Bluetooth-Freisprech-Einrichtungen

Das Teil sorgt nicht nur dafür, dass man überall ankommt. Schaut selbst:

Könnte zum Most-Wanted-Gadget werden. Ich bin ja schon mit meiner Bluetooth-Freisprecheinrichtung in meiner Karre zufrieden, über die auch die nette Navigationsdame ihre Stimme schickt, wenn auf meinem Nokia E71 Navigon läuft. Aber der Azentek SmartMirror toppt das um Längen. Ich sag nur Rückfahrkamera…. Wooot!

via: Neuerdings

Kontroverse Ansichten zu Twitter

Kontroverse Ansichten zu Twitter

Twitter ist, wie schon in vielen Beiträgen hier beschrieben, in gewisser Weise eine Welt für sich, aber auch ein in meinen Augen wichtiger neuer Kommunikationsdienst. Microblogging mit Twitter ist cool, webzwonullig. Microblogging mit Twitter steht aber auch in der Kritik.

Klaus Eck, seines Zeichens PR-Blogger und seit neuestem mit dem Buch Karrierefalle Internet Ikone für Online-Reputation, hat nun vor einigen Tagen 18 Anti-Twitter-Thesen veröffentlicht. Die Antwort darauf hat nicht lang auf sich warten lassen. Don Dahlmann, Journalist und Blogger – unter anderem leitet er das Gadgetblog Neuerdings..com, hat seinerseits nun Anti-Anti-Thesen veröffentlicht.

Während Klaus Eck aus Sicht eines PR´lers vor allem einige Nachteile von Twitter auflistet, hält Don Dahlmann dagegen und gewinnt Twitter durchaus Positives ab.

Nun sind beide trotz der Gegenteiligen Sichtweisen gern bei Twitter unterwegs und nutzen den Dienst recht ausgiebig. Jeder auf seine Weise. Jeder für seinen eigenen Zweck. Man mag sich aus beiden Thesen-Listen das passende heraussuchen und seinen eigenen Weg finden, sofern noch nicht geschehen.

Neben der Einhaltung der “Nettiquette” sollte sich jeder so verhalten, wie er es auch im Real-Life von anderen erwarten würde. Wie man Twitter nutzt muß ebenfalls jeder selbst entscheiden. Man sollte aber nicht vergessen, dass das Internet nichts vergisst, vor allem Google nicht. Natürlich wird die eigene  Online-Reputation immer wichtiger, aber man sollte sich das auch nicht zu Kopf steigen lassen.

via: Don Dahlmann

Really, REALLY BIG RSS feed buttonCreative Commons License photo credit: photopia / HiMY SYeD

Alternativen zu Beitrags-Kommentar-Verfolgung

Wie bereits im vorigen Beitrag erwähnt, wurde Jan Tißler vom Upload Magazin abgemahnt. Damit man nun nicht auch in die Abmahnfalle tappt, sollte man tunlichst das betroffene Plugin “Subscribe-to-Comments“.

Wie kann man weiterhin Kommentare verfolgen?

Die Frage die sich nun stellt ist, wie man weiterhin Kommentare in anderen Blogs verfolgen soll? Kommentare sind das Salz in der Suppe der Blogs. Ohne Kommentare gibt es keine Interaktion und keine Vernetzung. Wenn ich irgendwo kommentiere, muß ich mich schon selbst daran erinnern, wo und ob ich kommentiert habe, um dann später manuel nachzusehen, ob schon jemand geantwortet hat. Das jedoch ist keine gute Lösung. Der Mensch ist faul und vergesslich – meistens, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Inzwischen habe ich einige Alternativen entdeckt bzw.an Ihnen mitgewirkt, so man das denn sagen kann (zählen auch dumme Fragen?) Zum einen kann man auch Kommentare per RSS-Feed verfolgen. Diese Idee hatten Steffen Voß und Simion Columbus aufgebracht. Daraufhin habe ich ein wenig gegoogelt und um WordPress-Forum gefragt. Ausserdem gab es einen Hinweis im WordPress-Magazin, wie man den Feed eines Beitrages verfolgen kann. Soweit die Bordmittel von WordPress. Ich bin mir sicher es gibt auch für andere Blog-Systeme analoge Lösungen, denn auch dort gibt es die latente Gefahr einer Abmahnung.

Weitere Alternativen:

Heike Scholz von mobile Zeitgeist setzt den CommentMailer ein. Obwohl das Plugin eigentlich die perfekte Lösung wäre, da es dem Kommentator erlaubt sich für Kommentar-Updates zu registrieren, dies per Mail-Bestätigung abfragt und sogar bei einem Update in der Mail eine Möglichkeit zum Abbestellen weitere Updates bietet, ist es wohl nicht zu empfehlen. Es enthält demnach ein paar Sicherheitslücken.

Weitere Möglichkeiten wäre dann noch die Inanspruchnahme von disqus und Cocomment. Diese beiden Dienste kann man jeweils in sein Blog einbinden. Ist der Kommentierende im System angemeldet kann er die Kommentare jeweils dort verfolgen. Bei disqus bin ich zwar angemeldet nutze es jedoch nicht. Bei beiden habe ich noch nicht verstanden was passiert, wenn ein Blog die Dienste nicht einsetzt und ich kommentiere. Werden ich dann trotzdem informiert? Sollte doch wohl irgendwie machbar sein, ansonsten ist das ja wenig sinnvoll.

Justitia in FrankfurtCreative Commons License photo credit: chaouki

Justitia mahnt wegen Subscribe to Comments Plug-In ab

Eben lese ich von der Abmahnung, die Jan Tißler vom Upload Magazin bekommen hat, weil er wie vermutlich die meisten Blogger unter WordPress, das Plug-In “Subscribe-to-Comments” einsetzt. Anrüchig in den Augen der Jurisdiktion ist hier, dass Jan´s Blog durch die Werbung gewerblichen Charakter hat und sofern jemand mutwillig die E-Mail-Adresse eines Dritten ohne dessen Wissen einträgt, die Mail an diesen Dritten als Spam ausgelegt werden könnte.

Was soll ich sagen? Auch ich habe das Plugin nun schweren Herzens deaktiviert. Dies ist jedoch in meinem Augen ein riesen Problem und ein Schlag ins Gesicht für alle Blogger, denn wie sollen kommentierende Leser nun von Antworten auf ihre Kommentare erfahren? Die Kommentarfunktion bekäme in meinen Augen somit wesentlich weniger Aufmerksamkeit und als die eigentlich wichtigste Komponente im Blog wird sie fast überflüssig.

Doch gibt es nicht ein paar Alternativen? Was ist mit Cocoment und diqus? Wären Sie ein sinnvoller Ersatz? Wenn ich als Blogger eines der beiden Systeme einbinde (fraglich ist auf welchess sich die Masse einschießt) ist das dann unantastbar? Der Nutzer hat sich doch beim System angemeldet (mit Double-Opt-In?) und somit seine Bestätigung abgegeben, dass er die “Mails” mit den Antworten auf Kommentare vom Blog erhalten will.

Wer hat darauf ein paar Antworten für mich? Dienen die Dienste als Ersatz und haben sie vor dem Gesetz Bestand? Welches System ist stärker frequentiert und hat sich durchgesetzt?

via: Upload-Magazin, Michael Schmidt

Update:

Robert Basic hat möglicherweise eine Plug-In Alternative gefunden.

Sony Ericsson W880iCreative Commons License photo credit: DeclanTM

mobiles Web - Wann kommt der Durchbruch

In den letzen Tagen bin ich endlich mal dazu gekommen das Buch Web 2.0 von Tom Alby zu lesen, das ich bei einer Blogparade gewonnen habe. Ich bin noch mittendrin, jedoch lässt sich schon sehr gut einschätzen auf was der Autor hinaus will. Im eigentlichen Sinne geht es in “Web 2.0″ um die Konzepte, die Technik und die einzelnen Anwendungen und Web-Dienste, die das sogenannte Web 2.0 erst zum Web 2.0 machen. Alby versucht ein Bild zu zeichnen, von dem, was wir heute glauben als Web 2.0 bezeichnen zu müssen.

Tom Alby weist jedoch darauf hin, dass genau das, was wir heute als Web 2.0 erleben an sich erst die 1.0 Version ist. Zum einen hat es nie eine Produktdefinition für eine 2.0 Version gegeben. Zum anderen sieht der Web-Erfinder Tim Berners-Lee, welcher 1989 am CERN das Projekt World Wide Web vorlegte, seine definierte Version vom Web, die bereits alles das, was das heutige Web 2.0 darstellt, als die Version Web 1.0 an. Der Begriff Web 2.0 selbst stammt aus einer Brainstorming-Session auf der Tim O´Reilley, der bekannte Verleger, den Begriff erstmals verlauten ließ. Niemand hat je eine Version Web 2.0 definiert, geschweigedenn entwickelt. Der Begriff selbst wurde zum Selbstläufer.

Interessant ist jedoch die Entwicklung, die bis heute beschritten wurde. Angefangen habe ich auf dem C64 und dem Amiga. Damals hat sich noch niemand auch nur ansatzweise vorstellen können, dass es heute eine weltweite Vernetzung existiert. Jeder kann jeden jederzeit erreichen! Sekundenschnell, ob per Mail oder per VoiP oder sogar in einer Videokonferenz. Nicht nur die unaufhaltsam fortschreitende technische Entwicklung ist der Grund dafür, sondern auch die stetig fallenden Zugangspreise zum Internet. Ebenso trägt die Verbreitung von breitbandigen Zugängen zum Internet zu immer günstigeren Preisen zu dieser Entwicklung bei.

Was kommt als nächstes? Die Antwort ist das Das mobile Web und es ist auch schon da. In einem Forschungsbericht der Firma Deloite ist via Golem.de zu lesen, dass die Hürden für die Kunden bereits so niedrig sind, dass die mobilen Zugriffe steigen. Im Grunde genommen erleben wir derzeit eine parallele Entwicklung wie zu Zeiten des stationären Web. Die Preise für den Zugang sind in den letzen eineinhalb Jahren extrem gefallen. Damals waren die Preise noch horrend hoch. Heute bekommen wir bereits UMTS-Flats zum Preis einer DSL-Flat inkl. Telefonie. Natürlich ist heute kaum jemand bereit zusätzlich zum DSL-Vertrag noch einmal fast den gleichen Betrag für mobiles Internet auf den Tisch zu legen. Vor allem dann nicht, wenn die mobile Nutzung nur sporadisch stattfindet.

Der Weg ist meiner Meinung nach vorgezeichent und sollte die mobile Internet-Flat tatsächlich bald bei nur 10 Euro liegen, wie im Golem-Artikel zu lesen, dann dürfte das wohl auch den Durchbruch des mobilen Web bedeuten. Die Kunden fordern schon lange günstigere Zugangskonditionen. Fraglich in diesem Zusammenhang dürfte aber sein, wie sich die mobilen Zugangsanbieter, die Netzbetreiber, hier refinanzieren sollen? Wenig Kunden – hohe Preise, viele Kunden – niedrige Preise. Reicht das noch aus?