Twitter ist momentan in aller Munde. Vor allem in der Welt der Blogger und WEB2.0-Junkies geht ohne Twitter nichts. Bei Twitter folgen User anderen Usern und schreiben sich gegenseitig in 140 Zeichen kurzen Nachrichten, genannt “Tweets”, was sie gerade tun, was sie vorhaben, oder was gerade gebloggt wurde. Dabei kommt so einiges Zusammen: Sinvolles und Unsinniges.

Neulich erst schrieb ich, wie wichtig es ist, sich auch beim Twittern an gute Umgansfromen zu halten. Im Web-Umfeld nennt man dies auch gern Nettiquette. Wer sich nicht daran hält, hinterläßt nicht nur einen schlechten Eindruck, er muß auch dmit rechnen gebannt zu werden. Er fliegt aus dem Chat oder dem Forum.

Bei Twitter läuft das anders. Bei Twitter fliegen seit neuestem zwar Spammer aus dem System, aber was ist, wenn sich ein Follower auf den Schlips getreten fühlt, oder einfach genug hat von den Tweets einiger Kandidaten, die mal eben wieder nach “nebenan” gehen? Ganz einfach: er klickt beim betreffenden User auf “unfollow”.

qwitter - warum gehen Follower

qwitter - Wenn Follower das weite suchen

Das Problem jedoch an der Geschichte ist, dass der Twitter-Nutzer, dem nun ein anderer weniger folgt, gar nicht weiß, was der Auslöser dafür war. Genau an dieser Stelle setzt Qwitter an. Qwitter achtet darauf, wenn ein Follower “unfollowed” und teilt es dem Nutzer dann mit. Ganz einfach per Mail. Auch, wenn einem Nutzer verschlossen bleibt, warum der Follower nun fort ist, so kann man wenigstens noch Zeitpunkt und letzten Tweet zuordnen.

via: PR-Blogger

Justitia in FrankfurtCreative Commons License photo credit: chaouki

Abgemahnt

Der Aufschrei, der vor ein paar Tagen durch die Blogosphäre zog, hallte lange und laut nach.

Was war passiert? Jan Tißler vom Upload -Magazin war aufgrund eines Plugin-Ins zur Kommentarverfolgung abgemahnt worden. Da vermutlich jeder Blogger, der mit dem beliebten Blog-System WordPress arbeitet, diese Plug-In einsetzt, herrschte große Verunsicherung. Viele haben das Plug-In zunächst deaktiviert und nach Alternativen gesucht. Die Möglichen Alternativen habe ich in einem separaten Beitrag kurz beschrieben.

Die Blogger halten zusammen!

Blogger halten zusammen und sie reagieren unheimlich schnell. Die Nachricht von der Abmahnung hatte sich gerade erst so richtig waldbrandartig verbreitet, da kamen schon die ersten Alternativen auf, wie bspw. im WordPress-Magazin, wo man den RSS-Feed für Artikel-Kommentare empfiehlt. Die vermutlich einfachste und älteste Methode.

Inzwischen hat sich allerdings noch mehr getan. Als erstes hörte ich via Blogwiese davon, dass sich Martin dem Subscribe-to-Comments Plug-In angenommen hat, um ein Doubble-Opt-In zu ermöglichen. Double-Opt-In heißt, daß man bei Anmeldung in eine Abo-Liste per Bestätigung noch mal Zustimmt, das Abo wirklich haben zu wollen. Man kennt es  ja aus der digitalen Welt: Datei löschen. Wollen Sie wirklich diese Datei löschen? Ja!… :-)

Problematisch ist bei der Weiterentwicklung des Plug-Ins nun, dass der eigentliche Plug-In Initiator irgendwie nicht dabei ist. Somit ist völlig unklar was passiert, wenn er es selbst updatet. Zuem hat sich in Tobias Kölligan noch ein weiterer Entwickler gefunden, der ebenfalls das Plug-In umgebaut hat.

Eine schwierige Situation für die es meiner Meinung nach eine Lösung braucht. Wird der Urheber der sich aktiv beteiligen? Ist ihm die Arbeit der beiden deutschen Entwickler egal? Wie gehen die Nutzer damit um und welche Version ist besser? Was machen neue Blogger, die diese Welle nicht mitbekommen haben und in Zukunft einfach irgendeine Möglichkeit suchen, um ihre Leser auf dem Laufen zu halten?

In der US-amerikanischen Stadt Baltimore im Bundesstaat Maryland hat seit wenigen Tagen ein eigenes flächendeckendes WiMAX-Netz. Was WiMAX erkläre ich an dieser Stelle einmal nicht weiter, das kann man sehr gut bei der Wikipedia nachlesen. Als wichtigste Hintergrundinfo sei jedoch erwöhnt, das WiMAX auch in Deutschland bereits genutzt wird. Zum einen Nutzen die Mobilfunknetzbetreiber WiMAX zur Überbrückung von Langstrecken zwischen Sendetürmen (Backhauling-Bereich), zum anderen gibt es in Deutschland mit den Anbietern Maxxonair, Deutsche Breitbanddienste, DSLonair und Inquam-Broadband erste WiMAX-Netze, die als Angebote für den geschäftlichen und privaten Breitband-Zugang zum Internet an den Start gegangen sind (Zugangs-Bereich).

Was in Baltimore aufgesetzt wurde?

Seht selbst:


Irre spannend. Egal wo man sich innerhalb des Netzes bewegt, hat man minimal eine DSL 2000 Geschwindigkeit. Das ist mehr als vielei Leute hierzulande überhaupt je bekommen können. Jetzt mögen Kritikier denken, daß diese Technik ja prinizipiel nicht anders darstellt als UMTS. Richtig. Aber es ist möglich ein WiMAX-Netz zu weit geringern Kosten als ein UMTS Netz aufzubauen und somit kann WiMAX eine gute Alternative werden. Ein weitere Aspekt ist die Integration von WiMAX-Chips bei Intel. Notebook-Hersteller können sich künftig zwischen WLAN- und WiMAX-Modulen entscheiden. Zur Zeit dürfte wohl aber noch WLAN ob der Verbreitung vorgezogen werden.

Ob sich WiMAX in Deutschland im Zugangs-Bereich durchsetzt bleibt abzuwarten. Eine Alternative zu DSL ist es vor allem in ländlichen Gebieten, wegen der weitaus geringeren Kosten (man spart sich das Kabel zu verbuddeln) und in Gebieten mit einer relativ hohen Bewohner Dichte. Letzteres ist in meinen Augen ein Problem: Wichtig wäre es dort mit WiMAX zu starten, wo geringe bis gar keine DSL-Bandbreiten zur Verfügung stehen. EIn Anbieter muß jedoch möglichst schnell möglichst viele Nutzer erreichen um profitabel zu werden.

(via)

Bluetooth-Freisprech-Einrichtungen

Bluetooth-Freisprech-Einrichtungen

Das Teil sorgt nicht nur dafür, dass man überall ankommt. Schaut selbst:

Könnte zum Most-Wanted-Gadget werden. Ich bin ja schon mit meiner Bluetooth-Freisprecheinrichtung in meiner Karre zufrieden, über die auch die nette Navigationsdame ihre Stimme schickt, wenn auf meinem Nokia E71 Navigon läuft. Aber der Azentek SmartMirror toppt das um Längen. Ich sag nur Rückfahrkamera…. Wooot!

via: Neuerdings

Kontroverse Ansichten zu Twitter

Kontroverse Ansichten zu Twitter

Twitter ist, wie schon in vielen Beiträgen hier beschrieben, in gewisser Weise eine Welt für sich, aber auch ein in meinen Augen wichtiger neuer Kommunikationsdienst. Microblogging mit Twitter ist cool, webzwonullig. Microblogging mit Twitter steht aber auch in der Kritik.

Klaus Eck, seines Zeichens PR-Blogger und seit neuestem mit dem Buch Karrierefalle Internet Ikone für Online-Reputation, hat nun vor einigen Tagen 18 Anti-Twitter-Thesen veröffentlicht. Die Antwort darauf hat nicht lang auf sich warten lassen. Don Dahlmann, Journalist und Blogger – unter anderem leitet er das Gadgetblog Neuerdings..com, hat seinerseits nun Anti-Anti-Thesen veröffentlicht.

Während Klaus Eck aus Sicht eines PR´lers vor allem einige Nachteile von Twitter auflistet, hält Don Dahlmann dagegen und gewinnt Twitter durchaus Positives ab.

Nun sind beide trotz der Gegenteiligen Sichtweisen gern bei Twitter unterwegs und nutzen den Dienst recht ausgiebig. Jeder auf seine Weise. Jeder für seinen eigenen Zweck. Man mag sich aus beiden Thesen-Listen das passende heraussuchen und seinen eigenen Weg finden, sofern noch nicht geschehen.

Neben der Einhaltung der “Nettiquette” sollte sich jeder so verhalten, wie er es auch im Real-Life von anderen erwarten würde. Wie man Twitter nutzt muß ebenfalls jeder selbst entscheiden. Man sollte aber nicht vergessen, dass das Internet nichts vergisst, vor allem Google nicht. Natürlich wird die eigene  Online-Reputation immer wichtiger, aber man sollte sich das auch nicht zu Kopf steigen lassen.

via: Don Dahlmann