Fritz!Box Fernwartung aktivieren

Fritz!Box Fernwartung aktivieren

Viele Fritz!Box Modelle sind heute schon mit der jeweils aktuellsten Firmware für die Fernwartung oder den Fernzugriff geeignet. Hierzu zählen unter anderem die Modelle 3270, 7141, 7150, 7170 und 7270. Auf sämtliche Funktionen, wie man sie aus dem Fritz!Box Menü kennt, kann zugegriffen werden. Man meldet sich zwar aus der Ferne an, ist aber quasi direkt am “Puls” der Box.

Warum sollte man aus der Ferne auf die Box zugreifen wollen?

Hier gibt es ein paar klare Vorteile:

  • Einsicht der Anrufliste. Wer hat versucht mich zu erreichen?
  • Ein- bzw. Abschalten der Rufweiterleitungsfunktion
  • Zugriff auf an der Fritz!Box angeschlossene USB-Geräte (Onlinespeicher, Drucker)
  • Zugriff auf die heimische Festplatte
  • Zugriff auf Netzwerkspeicher
  • Unterstützung von Freunden und Verwandten bei der Bedienung ihrer Box.

Fritz!Box für die Fernwartung aktivieren:

Zunächst ruft man via Browser wie gewohnt über http://fritz.box das Menü der Box auf. Unter anderem wird hier auch die aktuelle Firmware Version angezeigt. Ist diese niedriger als als 04.57. sollte man die Firmware der Box zunächst akualisieren.

Wenn noch nicht geschehen, sollte man zwingend, der Sicherheit wegen, das Routermenü per Passwortschutz absichern. Das erreicht man recht schnell über den Menüpunkt “/System/Fritz!Box-Kennwort/”.

Jetzt wird es spannend, denn nun muß man, um die Fritz!Box permanent erreichen zu können, über einen sog. DynamicDNS-Dienst die Box im Web erreichbar machen.

DynDNS einrichten

Wichtig ist, hier zunächst den Expertenansicht-Modus zu aktivieren. Man klickt im Menü der Box auf “/Einstellungen/” und aktiviert dort die “Expertenansicht”. Dazu klickt man auf “/System/Ansicht/” und setzte per Klick einen Haken in das Kästchen vor dem Menüpunkt Expertenansicht ändern. Im Anschluß bitte nicht vergessen auf “übernehmen” zu klicken.

Den DynanicDNS-Dienst kann man nun in der Box direkt aurufen. Dies erreicht man unter “Internet/Freigaben/Dynamic DNS” und setzt dort dann vor dem Punkt “Dynamic DNS benutzen” einfach ein Häkchen. Jetzt kann man sich den gewünschten DynDNS Anbieter auswählen.

Ist der gewünschte Anbieter ausgewählt, klickt man im Anschluß auf “Neuen Domainnamen anmelden”. Am Beispiel DynDNS.org erfolgt nun die Anmeldung der gewünschten Domain unter der die Fritz!Box nun permanent aufrufbar sein soll.

Der englischsprachige Dienst ist kostenlos für die Anmeldung einer Domain nutzbar. Einfach auf “Create Account” klicken, Mail-Adresse und Kennwort eintragen. AGBs lesen und bestätigen und jeweils ein Häkchen vor “I agree to the AUP” und “I will only create one (1)” setzen. Man kann hier aufgrund der Vielzahl der Nutzer unter einer kleinen Liste von Domains wählen. Nach dem Klick auf “Create Account” ist man auch schon durch.

DynDNS.org sendet noch eine Bestätigungsmail mit einem Link, auf den man zur Aktivierung der neuen Domain noch klicken sollte.

Zurück in der Fritz!Box gibt man im Feld “Domainname” zunächst seinen “Benutzernamen” gefolgt von der georderten Domain im Format “Benutzername.domain.com” ein. Danach noch “Benutzername” und “Passwort” in die vorgesehenen Felder eintragen und ab jetzt ist die Fritzbox! unter einer festen Domain jederzeit erreichbar, obwohl sich die IP Adresse der Box entweder bei jeder Einwahl oder aufgrund der Zwangstrennung des Providers innerhalb von 24 Stunden einmal ändert.

DynDNS Einrichtung in der Fritz!Box

DynDNS Einrichtung in der Fritz!Box

Fernwartung aktivieren

Die Aktivierung der Fernwartung erfolgt nun über Aufruf des entsprechenden Menüs in der Fritz!Box via “/Einstellungen/Erweiterte/Einstellungen/ /Internet/Freigaben/Fernwartung/”. Einfach das Häkchen vor dem Punkt Fernwartung freigeben setzen und sowohl “Benutzername” und “Passwort” für die Box. An letzter Stelle im Menü findet man die Adresse der Box, die der über den DynamicDNS Anbieter georderten Domain entsprechen sollte. Achten sollte man darauf, daß die Adresse mit “HTTPS://” aufgerufen wird. Sonst klappt das nicht. Bitte auch hier die Einstellungen mit Klick auf “übernehmen” aktivieren.

Fernwartung durchführen

Nachdem sowohl DynDNS eingestellt und Fernwartung freigegeben ist, kann man den ersten Aufruf starten. Dazu öffnet man den Browser seiner Wahl oder einfach ein neues Tab im Browser und gibt als Zieladresse die Fritz!Box-Domain im Format “https://Benutzername.domain.com”
ein. Es öffnet sich ein Authentifizierungsfenster im Browser, in das man die oben genannten frei vergebenen Benutzerdaten eingibt, die man hoffentlich noch im Kopf hat. Notieren hilft auch. Sind die Daten eingegeben und bestätigt wird die Loginseite der per Passwort geschützen (s.o) Fritz!Box aufgerufen. Jetzt nur noch das Passwort eintragen und man ist “auf der Box” und kann nun seine Einstellungen, Veränderungen etc vornehmen.

Ich hoffe ihr kommt mit der kleinen Beschreibung hier klar. Bei Fragen gebt einfach via Kommentar Bescheid. Vielleicht kann ich helfen…

Texte besser schreiben mit Swype?

September 13th, 2008 | Posted by Mathias in Computer | Handy | Kommunikation | News - (1 Comments)
Troppi pensieri per studiareCreative Commons License photo credit: ambro91

Texteingabe per Swype

Bereits vor ein paar Tagen geisterten erste Infos zu einem neuen Schreibsystem auf Touchscreens und mobilen Geräten durch die Blogospähre und die News-Welt. Das neue System, genannte Swype, soll es ermöglichen noch intuitiver, einfacher und schneller Texte zu erfassen.

Das Besondere an Swype ist die Art der Eingabe. Auf einer vollständigen Qwertz-Tastatur, welche auf dem Touchscreen eingeblendet ist, kann der Schreiber die Worte durch Wischen über die Tastatur eingeben. Dabei ergibt der Druck auf einen Buchstaben oder ein Zeichen den Wortanfang und das Absetzen markiert das Ende des Wortes. Wenn ich die Informationen richtig aufgenommen habe, bietet Swype auch eine Texterkennung, ähnlich dem bereits von Nokia-Handys bekannten Eingabe-System T9 und wurde sogar von den glichn Entwicklern erfunden.

Zudem muß ich sagen, daß auch der Name recht interessant ist. Ob die Skype-Leute damit einverstanden sind? Abwarten…

Die Art der Texteingabe ist in der Tat spannend. Auch daß es den Entwicklern gelungen ist 50 Wörter pro Minute zu erfassen spricht für sich. Ich glube momentan jedoch, daß die Verbreitung sich noch etwas hinziehen wird. Die Verbreitung von Touchscreen-Geräten, vor allem im mobilen Bereich, ist trotz des iPhone-Hypes noch nicht wirklich sehr groß.

Bei Golem.de habe ich dazu ein kleines Video gefunden, welches auch bei Robert und Bräkling eingebunden ist.

FollowME

FollowME

McWinkel hatte neulich bereits ein solches Stöckchen in die Runde geworfen und ich wollte es eigentlich auch aufsammeln, aber Micha ist mir “leider” zuvor gekommen. Es Geht um Twitter und ein paar persönliche Fragen rund um den Microblogging Dienst (es gibt noch keinen deutschen Wikipedia-Beitrag zum Microblogging). An sich hatte ich ja schon mal geschrieben warum ich “on Twitter” bin. Nun denn, so will ich die Fragen mal beantworten.

Wie lautet dein Twittername?

@penzonator

Seit wann twitterst Du?

Ich glaube seit 18.09.2006. aber dort nur sporadisch. So richtig intensiv erst seit ein paar Monaten, so etwa Jahresanfang…

Wieviele Tweets hast Du seit dem versendet?

1366

Wie häufig twitterst Du am Tag/Woche/Monat?

Mehrmals am Tag, unregelmäßig…

Welches Twitter-Tool nutzt Du?

Twitterfox, Twibble und das Web natürlich.

Wieviel Personen followst Du?

188. Darunter sind jedoch auch einige “Bots” bzw. Dienste und Maschinen.

Wieviele davon kennst Du auch persönlich?

Meine Frau @SchwesterF, die auch blogt, @tw1tterdings bzw. @rednix (Nico Lumma), @bauhausmensch, @rowi, @anicatha,

Wieviele Personen followen Dir?

134. aber auch nicht nur “Personen.

Aus welchen Gründen folgst Du?

Zunächst mal versuche ich die Leute bei Twitter zu finden, die ich aus der Blogossphäre “kenne”. Dann suche ich mir Bekannte Leute, wie Freunde und Kollegen. Leider ist letzteres müßig, da kaum einer von denen twittert. Aber warum folge ich Ihnen? Ich followe den Leuten, weil sie mich interessieren, weil ich wissen möchte was sie tun und was sie bewegt. Twitter ist ein wunderbares Tool, das einem dabei viel über die Menschen erzählt. es macht aber auch Spaß, sich einfach nur via Twitter über Gott und die Welt zu unterhalten. Und in meinen Augen ist das auch der Sinn an der Sache. Natürlich folge ich dabei mehr Lauten, als sie mir folgen. Das ist aber sozusagen system-immanent. Wenn jemand nicht zu Dir passt, dann folgst Du ihm nicht.  Und auch ich lasse mir die@replies ab und an anzeigen, um neue Leute zu finden, die mich interessieren.

Nutzt Du neben Twitter auch noch andere Dienste?

Nein! Einmal Twitter, immer Twitter. Du findest bei den anderen Diensten nie alle Leute wieder – darum!

Was bedeutet für Dich twittern?

Cogito ergo sum, wie der Lateiner in mir sagt. Ein Twitterfan sagt das so wie im Video aus “Der Twitter Song – oder ich twitter also bin ich

Wie bist Du zum Twittern gekommen?

Durch die Blogosspähre und die Feeds, die ich seit Jahren lese. Irgendwann habe ich etwas von Twitter aufgeschnappt, aber ich weiß nicht ganz genau wo. Infos dazu wieder in einem meiner Beiträge

Was machst Du mit Deinen fremdsprachigen Followern aus dem Ausland?

Lesen und @antworten, wenns paßt.
___________________

Ich werfe das Stöckchen mal gar nicht so weit zunächst mal an @SchwesterF. Dann werfe ich das Stöckchen an @Markus1803 und an @thafakar. Zudem lade ich natürlich alle meine Leser ein, das Stöckchen aufzuheben und mir zu erzählen, was siezu Twitter meinen…

das ist die Wahrheit” nicht “das ist der Wahrheit” ist, wissen wir inzwischen alle. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warumFONIC hier den Ausspruch seitens Bruce Darnell korrigiert hat. Macht es irgendwie nicht gerade authentisch. Aber egal.

Fonic schickt sich an, am 15.09. dieses Jahres eine mobile Tages-Surf-Flat zu launchen. Vorteil zu anderen bestehenden Tages-Surf-Flats bei den Netzen ist hier vor allem der Preis. Kosten soll ein Tag mit mobiler UMTS Nutzung über den 3G/UMTS Surf-Stick, welcher per USB angeschlossen wird, lediglich 2,50€. Für den Gelegenheits-Nutzer mit Laptop oder Mini-Laptop (z.B. EeePC oder Medion Akoya) ist dieses Angebot fast ideal. Ein Wehrmutstropfen könnte eventuell die UMTS-Netz-Abdeckung von O2 sein. Wohnt man allerdings in der Stadt, sehe ich hier gar keinen Hinderungsgrund. Preis für den Stick liegt bei 89,95€, was durchaus im Rahmen liegt.

Im Vergleich zu mobile Surf-Flats anderer Anbieter, welche einen Monatspreis von rund 35€ vorsehen, ist die Fonic Tages-Flat natürlich bei Dauernutzung im Nachteil. Wie jedoch Eingangs erwähnt, ist in meinen Augen dieses Angebot eher für den Gelegenheitsnutzer gedacht. Demnach errechnet sich auch die maximale Anzahl an Tagen, die man mit diesem Angebot ins Netz gehen kann recht schnell. Wer bis zu 14 Tagen online gehen will, sollte sich für Fonic entscheiden. Wer häufiger ins mobile Internet mit Laptop und UMTS einsteigen will, sollte eine mobile Datenflat mit Monatspreis vorziehen.

Wer sich schon jetzt anmeldet, bekommt 5 Tage Gratis-Surfen… :-)

Update: Auch ohne Surfstick buchbar

Bereits gestern geisterte durch diverse Blogs auf meiner Feed-Liste der gleich folgenden Twitter-Song. Höchst amüsant, an manchen Stellen leider für meine “unamerkanisierten Ohren” etwas schwer zu verstehen, aber das Wesentliche kommt rüber.

Ein weiteres Phänomen machte sich dann gestern ebenfalls bei Twitter breit: Über den Hash-Tag #TwitternWieBeiMuttern flogen die Sprüche einen nur so um die Ohren. Thematisiert wurde dies durch einen Twitter-Eintrag eines Spreeblickbloggers namens Max Winde, der sich bei Twitter 343Max nennt.

Zweipunktnull schreibt das so:

Aus seinem getwitterten Brainstorming (Ziel war es, mehr Follower zu finden) wurde twitterweit der Running Gag des Tages, in dem er eine typische Eltern-Aussage mit einem Hashtag und der Aussage “TwitternWieBeiMuttern” verknüpft hat.

Der Eintrag sah so aus:

#twitternwiebeimuttern

#twitternwiebeimuttern

Im Laufe des Abends konnte ich nicht umhin, mich mit entsprechenden Sprüchen an diesem Phänomen zu beteiligen. Unter anderem postete ich z.B.: Ich twitter also bin ich #Descartes #CogitoErgoSum #twitternwiebeimuttern. Als alter Lateiner mußte ich diesen Spruch einfach bringen… Und damit sind wir dann schließlich bei diesem oben bereits erwäntem Twitter-Song, der in der Grundaussage, genau meinem genannten Twitter-Beitrag folgt.

Direktlink: youtube

In diesem Sinne: Auf zu Twitter. Folgen kann man mir übrigens über den Link rechts oben in der Sidebar.

via: Zweipunktnull, Twitterdings