Logo-Nachrichten: Netzneutralität einfach erklärt

Mai 5th, 2013 | Posted by Mathias in Internet | netzpolitik | Politik | Recht | TV - (Kommentare deaktiviert)

Die Logo-Nachrichten vom Kinderkanal erklären einmal ganz anschaulich was die Telekom mit der Drosselung der Flat-Rate Tarife da genau vorhat, und wie die Netzneutralität in Gefahr gerät.

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Gerade weil die Telekom eigene Datenhungrige Dienste bevorzugt entsteht ein Ungleichgewicht wirtschaftlicher Natur.

The Empire: Attack Star Wars Day! The truth about May the fourth

Mai 5th, 2013 | Posted by Mathias in Film | Fun | Fundstücke | Star Wars - (Kommentare deaktiviert)

Alljährlich am 4. May feiern Scharen von Star Wars Fans den “Star Wars Day. Warum gerade am 4 May? Nun das ist relativ simpel zu erklären. Star Wars Fans kennen den Jedi-Gruß “Möge die Macht mit Dir sein”. Im Englischen übersetzt lautet er ” May the Force be with you!” Nun ist das Datum des 4. May an sich nichts besonderes, im Englischen spricht man dieses Datum jedoch “May the fourth”, also “May der Vierte”, es klingt jedoch ebenso wie “May the Force…” Man mag über diese Brücke schmunzeln, aber Fans sind halt Fans.

Doch was hält das Empire von diesem Tag? Hier der Aufruf der Gegenseite:

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Kämpfst Du auf der richtigen Seite?

via Stop your celebrating! The truth behind May the 4th

Schocker des Tages: Wir haben kein Tablett. Es mag vielleicht etwas befremdlich wirken, dass gerade wir/ich noch kein Tablett habe/n, aber ich konnte mich bisher immer noch nicht entscheiden.

Warum ist das so?

Zum einen ist das Thema vor allem eine Preisfrage und eine Frage der Ausstattung. Gerade das Thema Connectivity spielt dabei eine entscheidende Rolle. Tabletts mit WLAN und 3G haben natürlich einen meist deutlich höheren Preis. Vielen von diesen Tabletts fehlt aber ein HDMI bzw. zumindest ein Mini-HDMI Ausgang, der für mich bisher ziemlich relevant ist. Im Wohnwagen haben wir einen kleinen Flat-TV mit HDMI-Eingang. Es bietet sich also an, auf dem Tablett Filme zu speichern und das Tablett als Medium dafür zu verwenden. Unser Camper-Leben hat allerdings inzwischen eine entscheidende Wendung genommen. Das liegt vor allem an einem Lovefilm-Abo. Wir lassen uns hier regelmäßig mit Blurays beliefern. Eigentlich wollte ich das Abo über den Sommer pausieren, aber wie der Zufall es wollte, hat die bessere Hälfte einen Schnapper gemacht. Wir haben nun also im Wohnwagen neben dem TV auch noch einen günstigen kleinen Bluray-Player, der glücklicherweise auch noch einen USB-Eingang hat. An diesen schließen wir nun die USB-Platte mit unseren Filmen an und so benötigen wir im Tablett eigentlich auch kein HDMI mehr. Die Voraussetzungen haben sich also geändert.

Nun bin ich also wieder etwas aktiver auf der Suche nach einem Tablett. Allerdings muss es echt kein HighEnd-Teil sein. Voraussetzung ist allerdings, dass es ein aktuelles Android-OS mitbringt, es sollte ein 10-Zöller sein und zumindest einen Erweiterungsschacht für eine Speicherkarte mitbringen. Man kann ja nie wissen, was man da so drauf haben möchte.

Da ich schon einmal ein Huawei Mediapad getestet habe und es in Bälde ein Angebot mit dem Huwaei Meidapad 10 Link geben soll, wäre ich dem nicht abgeneigt. Ebenso konnte ich ein Lenovo-Tab testen, es handelte sich um das Vodafone Smarttab von Lenovo in der 10-Zoll Version, welches bis auf ein paar ganz kleine Fehler durchaus ausreichend war. Ein Fehler war selbstredend da Vodafone Branding. ;-)

Was soll ein Tablett können, was möchte ich damit tun?

Neben Surfen, Feeds lesen, Youtube-Videos schauen, und Kindle-Lesen, muss es eigentlich nur noch Musik abspielen und auf Kopfhörer oder kleine Boxen ausgeben können. WLAN würde auch reichen, denn für unterwegs kann auch mein Smartphone per Tethering als Hot-Spot dienen.

Wenn ihr ein paar Vorschläge habt, gern her damit. Freue mich auf Eure Ideen! Bloß kein Apple, bitte! :)

Warum Netzneutralität uns alle angeht?

April 29th, 2013 | Posted by Mathias in Internet | mobile internet | netzpolitik | Politik - (Kommentare deaktiviert)

Seit einigen Tagen leidet die arme Telekom unter einer Fülle von Protesten. Die Telekom hat nämlich Gerüchte bestätigt, wonach künftig die Internet-Tarife ihrer Kunden bei Erreichen bestimmter Volumina gedrosselt werden sollen. Wir kennen dies bereits aus den Mobilfunktarifen der Zugangsprovider, die dem Kunden zwar eine mobile Internet-Flatrate versprechen, die in Wirklichkeit aber nur limitierte Datenpakete sind. Der Mobilfunk-Kunde bekommt hier einen mobilen Datentarif, in dem eine bestimmte Surfgeschwindigkeit zugesichert wird, solange ein fest definiertes Volumen nicht überschritten wird. Wird es überschritten, tritt der Anbieter auf die Bremse und der Kunde surft statt mit 7.2 MBit oder mehr, nur noch mit 384KBit/s. Mobiles Surfen ist da kaum noch möglich. Wer nun im gleichen Tarif-Monat gern wieder schneller unterwegs sein möchte, der muss ein Speed-Upgrade buchen.

Ja, für den Anbieter ist das gut.Für den Kunden ist das schlecht. Kann er sich diese Uprgades nicht leisten, ist ihm der uneingeschränkte Zugang zum Netz nicht mehr möglich – zumindest nicht mobil.

Die Telekom geht nun noch einen Schritt weiter. Sie sucht sich Diensteanbieter von attraktiven Zusatzdiensten aus, die der Kunde zu seinem Tarif hinzubuchen kann, oder die im Grundtarif schon inklusive sind. Damit der Kunde bei diesen Diensten nicht Gefahr läuft, sein Volumen frühzeitig zu verbrauchen, blendet die Telekom einfach den Traffic dieser Zusatzdienste aus – der Kunde zahlt ja dafür extra – und rechnet Sie nicht mit in das Tarif-Volumen mit ein. Die Telekom nennt das “Managed Service”. Im ersten Moment ist das ein Vorteil für den Kunden – siehe Telekom und Spotify. Für einen überschaubaren Betrag, bekommt der Kunde einen Volumen-Tarif und ein Streaming-Musik-Angebot. Auf der anderen Seite werden so aber Anbieter anderer Musik-Angebote benachteiligt. Sie kooperieren nicht mit der Telekom, ihre Streaming-Angebote laufen voll gegen das Kontingent und der Kunde soll ja auch an diese Anbieter einen Preis für die Leistung zahlen. Dies werden sich Kunden dann zweimal überlegen. Wird ja teurer.

Der Telekom ist das aber noch nicht genug. Was im Mobilfunk klappt, kann ja auch im Festnetz klappen. Also hat sie nun vor, auch hier die Tarife zu limitieren. Ab bestimmten Volumina, soll auch hier der Internet-Zugang im Festnetz auf 384 KBit/s gedrosselt werden.

Hier entstehen gleich mehrere Probleme, die ich so bisher noch in keinem Bericht oder Blogbeitrag gelesen habe. Eine Familie mit einem durchschnittlichen Einkommen mag es sich leisten können einen Tarif zu buchen, der für den ganzen Monat volle Geschwindigkeit und Zugang zu allen Diensten im Netz gewährt. aber Familien mit unterdurchschnittlichem einkommen werden da Schwierigkeiten bekommen. Ihnen bleibt vielleicht der Zugang zum schnellen offenen Netz für einen Teil des Monats oder gar ganz verwehrt, weil sie sich es nicht mehr leisten können.

Die Kinder benötigen jedoch diesen Zugang unbedingt, um am Ball zu bleiben, um Mitreden zu können und nicht zuletzt, um für Schule und Ausbildung Zugang zu Informationen und Bildungsangeboten zu bekommen. Es ensteht dadurch ein Zwei- oder Mehrklassen-Internet und  auch eine Mehrklassen-Gesellschaft.

Das Internet ist in diesem Szenario nicht mehr offen. Datenpakete werden nicht mehr gleichwertig durch das Netz geleitet, sondern einige Dienste, wie der o.g. Musik-Streaming-Dienst werden mit höherwertiger Priorität versehen als andere Dienste, die nicht zu den  “Managed Services” gehören. Das Argument des “Managed Service” ist jedoch nur ein fadenscheiniger Vorschub der Internet-Zugangsanbieter, die so wie die Telekom agieren, um dem Kunden höhere Preise abzuluchsen. Angeblicher Grund: Aufgrund des gestigenen Traffics, würden die Datenleitungen verstopfen und es müsse in die Netz-Infrastruktur weiter investiert werden.

Wie die Zukunft aussehen kann, wenn das eigentlich als offenes und freies Informations-Netz gedachte Internet auf diese Weise eingeschränkt wird, zeigt Alexander Lehmann in dem folgenden etwas überarbeiteten Film anschaulich zum Thema “Netzneutralität”. Die Netzneutralität wird nämlich genau durch solche Drosselungen oder “Managed Services” arg eingeschränkt.

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Es ist zwar ganz toll, wenn man seinen Musik-Streaming-Dienst schon im Tarif inkludiert hat, überall Musik hören kann, oder wenn man die Notiz-App Evernote in seinem Tarif geschenkt bekommt – über Evernote und die Telekom schrieb ich vor ein paar Tagen – wir sollten aber dennoch alles dafür tun, auch in Zukunft auf ein freies und offenen Netz zugreifen zu können. Das sind wir – trotz der Interessen der Anbieter –  unseren Nachkommen schuldig.

Anmerkung: Wer hier mit liest und mich kennt, weiß, dass ich in der Telco-Branche arbeite. Persönlich gut finden muss die Drosselung in den Tarifen aber  dennoch nicht. Ich schreibe hier über meine persönliche Meinung. Mir gefallen die Tarife mit Volumenbegrenzungen oder Bevorzugten Diensten überhaupt nicht. Darüber habe ich mal anders gedacht, aber man entwickelt sich ja weiter. Ich hätte auch gerne zu Hause einen echten Breitbandanschluß, ja könnte ihn sogar mit einem LTE Zugang relativ leicht bekommen, aber mich halten eben die Volumenbegrenzungen davon ab. Ich lebe mit 2000er DSL-RAM von der Telekom.

Mir persönlich ist daran gelegen, dass es eine gesetzlich fest verankerte Regelung gibt, die uns Nutzern einen offenen, freien und unreglementierten Zugang zum Netz gewährt. Netzneutralität muss gesetzlich verankert sein. Denkt mal darüber nach, schaut euch den Film noch mal an und sprecht mit Freunden, Kollegen  und Bekannten darüber. Helft mit die Menschen aufzuklären, damit dann vielleicht schon nach der kommenden Bundestagswahl entsprechende Gesetze in Angriff genommen werden können.

 

via: Übermorgen: Worum geht es bei Netzneutralität?

Die Notiz-App Evernote ist vielen von euch vielleicht schon hier und da über den Weg gelaufen. Evernote ist eine der besten Notiz-Apps, die sowohl auf dem Rechner, per Web und auch mobil verfügbar sind. Über-Feature von Evernote ist, dass man innerhalb von Evernote sogar nach Text in Fotos suchen kann.

Nun haben die Deutsche Telekom und Evernote bereits vor ein paar Wochen eine  Partnerschaft geschlossen. So können nun alle Kunden der Telekom in Deutschland Evernote Premium ein Jahr lang kostenfrei nutzen. Das Evernote Premium Angebot kostet eigentlich 40 pro Jahr kostet. Innerhalb der kommenden 18 Monaten steht allen Vertragskunden der Deutschen Telekom diese Version zur Verfügung.Der Premium-Accounts bietet höhere Upload-Limits und zudem die Möglichkeit, eure Notizbücher offline zu betreiben.

Um das Angebot zu nutzen, können Telekom-Kunden bis zum 25. September 2014 ganz einfach ein Upgrade unter der folgenden Internet-Adresse beantragen: www.telekom.de/evernote.

evernote Premium ein Jahr kostenlos nutzen

Anwender, die Evernote Premium bereits nutzen, bleiben nicht aussen vor. Sie können dieses Spezialangebot ebenfalls in Anspruch nehmen. Hierzu müssen sie lediglich demselben Link folgen und können dann ihr laufendes Evernote-Abonnement kostenlos um ein weiteres Jahr verlängern.

 

Noch eine kleine Anmerkung: Evernote hatte kürzlich mit einem Angriff durch Hacker zu kämpfen.