LKA Bayern warnt vor SMS-Spam Betrug

Mai 6th, 2010 | Posted by Mathias in Messaging | Mobilfunk | Recht | Sicherheit - (Kommentare deaktiviert)

TextingIm aktuellen Fall wurden offensichtlich per Massen-SMS zufällig generierte Mobilfunkrufnummern (MSISDN) per SMS traktiert. Vorgegaukelt wurden den Opfern, dass ein vermeintlicher Kontakt eine neue Handynummer hätte. Sobald die Opfer reagierten und womöglich per SMS antworteten, hätten sie eine Rechnung über 79€ von einem in London ansässigem Erotik-Chat Anbieter bekommen. Angeblich hätten die Opfer an einem solchen Chat teilgenommen.

Das ist ganz klasisches Spamming und offensichtlich ist es noch immer mehr als einfach, potentielle Opfer zu finden, die bereitwillig ihre Daten per SMS oder Telefon herausgeben. Eine einfache Rück-SMS mit irgendeinem beliebigen Text, wird dem Spammer kaum die eigene Anschrift verraten. Um die Anschrift herauszubekomen, braucht es in so einem Fall die Mithilfe des Opfers.

Genauso, wie man auf E-Mail-Spam und Phishing-Mails nicht reagieren sollte, so sollte man auch auf SMS von unbekanntenKontakten nicht reagieren. Wenn es etwas Wichtiges gibt und jemand aus dem Bekanntenkreis den Kontakt sucht, dann wird er sich schon zu erkennen geben.

Sollte man doch einmal in die Falle tappen, gilt es umgehend alle Daten und Beweise zu sichern. Neben SMS und Anrufprotokollen ist es auch gut sich einen EVN (Einzelverbindungsnachweis) vom Mobilfunk- oder Festnetzanbieter geben zu lassen. Zusätzlich noch die vermeintlichen Rechnungen und SChreiben eines solchen Anbieters aufheben und auf keinen Fall irgend eine dieser Rechnungen überweisen.

Creative Commons License photo credit: ydhsu | via: Neue Handynummer: LKA Bayern warnt vor Betrug per SMS

14 Monate Haft für Gravenreuth

Februar 7th, 2009 | Posted by Mathias in Computer | Erinnerungen | News | Recht - (Kommentare deaktiviert)

JustitiaIn der IT- und Computer-Szene dürfte der Name “Gravenreuth” wohl inzwischen wirklich jedem bekannt sein. Schon damals als ich noch mit dem C64 und dem Amiga unterwgs war, war der Name dieses Anwaltes nahezu jedem Homecomputer-Nutzer ein Dorn im Auge.

Nachdem bereits in der Hauptverhandlung gegen Gravenreuth, es ging um versuchten Betrug gegen die taz, vierzehn Monate Haft angeordnet wurden, steht nunmehr nach der aus Sicht des Anwaltes gescheiterten Revisionsverhandlung fest: Gravenreuth muß hinter Gitter. Der Anwalt hatte gegen das Urteil Revision eingelegt und unterlag in der Verhandlung vom 02. Februar 2009. Wann er die Haft antreten muß, scheint noch unklar. Doch erwartunggemäß dürfte der Haftantritt in Kürze geschehen.

Die Verurteilung des zu zweifelhaftem Ruhm gelangten Anwalt dürfte wohl vielen ein innerer Reichsparteitag sein.

Hintergründe und Reaktionen:

Bildquelle: © HHS/HHshow / PIXELIO

Nachbarschaftliche Abzocke

Juli 8th, 2008 | Posted by Mathias in News - (Kommentare deaktiviert)

Ich muß mal eben vor einer neuen Abzock-Masche warnen. Aufklärung hilft ja manchmal. Hab das heute morgen zunächst bei Frank Helmschrott gelesen: Nachricht vom Nachbarn: Vom Betrug mit der Nachbarschaftspost und finde ähnliches nun beim Robert Basic: Abzockwarnung vor nachbarschaftspost.com und nachbarschaft24.net.

Die Masche: Angebliche Nachricht vom Nachbarn auf einem digitalen AB. Um den zu erreichen verpflichtet man sich bereits beim ersten Abruf der gar nicht vorhandenen Nachricht zu einem nicht gerade kostengünstigen 2-Jahres-Abo.

Weiteres unter den beiden hervorgehobenen Links. Lasst die Finger von solchen ominösen Angeboten. Den Nachbarn kann man meistens auch direkt erreichen. Schnell mal rübergehen und klingeln oder anrufen.  – ohne einen Call auf einer 0900er oder ähnlicher Nummer.