Angesichts des folgenden kleinen Berichts vom ARD Magazin Panorama zur “Aufstockung des Euro-Rettungsschirmes”, über den unsere Bundestagsabgeordneten nun abgestimmt haben, fühle ich mich von unseren Volksvertretern doch wirklich sehr gut vertreten. – NICHT!

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Nein, ganz im Ernst. Wenn ich sehe mit welcher gnadenlosen Unwissenheit unsere Volksvertreter über 211.000.000.000 € (211 Mrd €) entscheiden, dann wird mir ganz anders. Unsere Politiker haben jeden Kontakt zur Realität verloren. Diese Politiker sind zum großen Teil schon seit vielen Jahren in der Politik aktiv und sollten die Fakten über die sie zu entscheiden haben deutlich besser kennen. Aber es ist um so vieles einfacher, einem Neueinsteiger in der Politik genau diese Unwissenheit vorzuwerfen, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Dies war geschehen, als die Berliner Piraten in das dortige Stadtparlament einzogen und Andreas Baum, Spitzenkandidat der Berliner Piraten, nicht die richtigen Antworten auf die vermeintlich wesentlichen Fragen liefern konnte.

Doch was sind die “richtigen” Fragen? Sicher weiß dies natürlich keiner so ganz genau, aber Erwin Pelzig stellt zu mindest ein paar höchst interessante Fragen bei “Neues aus der Anstalt“:

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Auf diese Fragen hätte ich gern ein paar Antworten. Vielleicht würden wir Bürger dann ein wenig besser verstehen, was genau unsere Regierung da eigentlich so macht, den ganzen Tag…

 

 

Windows7 kommt ohne Internet-Explorer nach EuropaWenn man sich die heutige Computerlandschaft ansieht, dann stellt man sehr schnell fest, dass die am meisten verwendeten Betriebssysteme auf den PC´s dieser Welt ganz klar aus dem Hause  Microsoft entstammen. Dass die Windows nicht das beste, aber auch sicher nicht unbedingt das schlechteste Betriebssystem ist, wissen wir auch. Dies mögen sicher einige Linux-Jünger und Apple-Freaks ganz anders sehen, aber die Mehrheit der Anwender kommt weitestgehend mit Windows gut klar.

Durch die weltweite Verbreitung der Windows-Systeme, genießt Microsoft logischerweise eine nicht zu unterschätzende Vormachtstellung. Es ist ein Leichtes für das Unternehmen aus Redmond, das OS so mit weiterer Software und Mehrwertdiensten zu verknüpfen, dass sich dadurch sicher noch die ein oder andere Milliarde US-Dollar abschöpfen liesse. Natürlich nutzt ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen solche Wege. Sicherlich aber nur maßvoll, denn die Kunden merken sehr schnell, wenn sie geschröpft werden sollen.

Der EU-Kommision für Wettbewerbsrecht ist die Vormachtstellung des Softwareriesen seit längerer Zeit ein Dorn im Auge und wirft den Redmondern vor, dem Wettbewerb im Browsermarkt zu schaden. Die Folge ist, dass das neue Windows Betriebssystem Windows7 gar keinen Browser mehr enthält. Dies passiert natürlich zum Schutze der anderen Browseranbieter und auch zum Schutz des Kunden, der alle Freiheit haben soll, sich seinen Browser auszusuchen.

Logische Frage: Wie soll der PC-User nun ins Internet gelangen, wenn kein Browser im System vorhanden ist? Diese Frage haben sich bei längerem Nachdenken dann wohl auch die Wettbewerbsrechtler der EU-Kommision gestellt. Kurzerhand soll Microsoft nun eine Auswahl an Browsern bei der Installation zur Verfügung stellen.

Übertragen wir das mal auf die gerade leidende Auto-Industrie: Volkswagen wird in Deutschland verknackt, bei Bestellung des Wagens auch Motoren von Honda, Toyota, Opel, Mercedes und vielen anderen anzubieten. Komisch irgendwie, oder? Der Vergleich mag hinken, aber diese EU-Auflagen sind einfach Nonsens.

Nach jetziger Planung Microsofts kommen die ersten Versionen auf jeden Fall ohne Internet-Explorer. Der Nutzer oder der PC-Hersteller können jedoch bei der Erstinstallation wohl auf einfache Weise den IE hinzufügen.

Die Entkoppelung des Internet-Explorers vom Betriebsystem hat Microsoft schon vor Jahren umgesetzt. Jeder PC-Anwender hat heute die Möglichkeit sich einen x-beliebigen Browser nachzuinstallieren, wenn er möchte. Wozu also solche Eingriffe?