Handy am Steuer? Das wird teuer!

Juni 26th, 2011 | Posted by Mathias in Gadgets | Handy | Mobilfunk | Sicherheit | Tipps - (Kommentare deaktiviert)


In einer repräsentativen TNS Infratest Umfrage wurde festgestellt: etwa jeder zweite Befragte telefoniert mit dem Handy am Steuer. Nicht gut!

Dabei sind Freisprech-Einrichtungen bereits günstig zu haben. Das Telefonieren beim Fahren kostet 40€ und gibt einen Punkt in Flensburg. Bluetooth-Freisprech-Einrichtungen sind schon für weniger Geld zu haben. Empfehlen kann ich die Nokia HF-300 und die SonyEricsson HCB-150. Beide haben wir in unseren PKWs jeden Tag im Einsatz. Die Kopplung mit dem Handy per Bluetooth ist ein Kinderspiel. Steigt man ins Auto ein und hat schon Bluetooth aktiviert, Freisprecheinrichtung einschalten, die Geräte finden sich und schon können die Dauergespräche losgehen. Beide Geräte sind bei Geschwindigkeiten bis zu 140 Km/h sehr gut einsetzbar.

So ist der Fahrer beim telefonieren weniger abgelenkt und fährt sicherer. Also überlegt mal, ob das nicht eine sinnvolle kleine Investition ist. Bevor man sich oder andere Menschen gefährdet, sollte man am Steuer entweder gar nicht telefonieren oder eine Freisprecheinrichtung einsetzen. Und wer sich einen Neuwagen anschaffen möchte, der sollte gleich eine Audio-Anlage inklusive Bluetooth Freisprecheinrichtung einbauen lassen.

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Ach herrje… Die gute alte Zeit! Ist das schon 10 Jahre her. Damals zur Cebit wurden alle Mitarbeiter mit dem guten Stück ausgestattet. Auf dem Messestand blitzten an jeder Ecke die kleinen Silberlinge… und alle liefen mit Kopfhörern rum.

Ausriss aus Telecom Handel 02/11

Siemens war damals in der Tat ein Pionier in der Handy-Entwicklung. Leider – und das sage ich als ehemaliger Nokia-Fan und heutiger Android-Jünger mit ehrlich gemeinter Trauer, wurde die Handysparte an BenQ verscherbelt. Und was BenQ aus dem Laden gemacht hat wissen wir ja.

Schön war die Zeit mit dem Siemens SL 45!

Bereits im März konnte ich an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Kiel an einer Veranstaltung zum Thema “App-Entwicklung für IPhone & Android in der Praxis: Business-Strategien, Markt-Trends und Technik”  teilnehmen.

Stephan Randler, Fachjournalist für E-Commerce und Online-Marketing aus München gab dabei einen sehr guten Überblick über den App-Markt, Trends und Business-Strategien.

In seinem Referat stellte er natürlich die zwei derzeit am meisten konkurrierenden App-Stores dar. Die Zahlen dazu dürften inzwischen etwas übeholt sein, aber sie geben auch jetzt noch einen guten Anhaltspunkt. Nicht enthalten waren in der Darstellung leider Angaben zu den übrigen App-Stores. Der ein oder andere mag sich nun fragen, wo es denn noch andere Stores gibt, aber es gibt sie.

Zum einen haben wir natürlich den OVI-Store aus dem Hause Nokia, nicht zu vergessen PlayNow aus dem Hause SonyEricsson, der RIM-Store “Blackberry App World”, der Windows- Mobile-Store “Appworld”, sowie ein Samsung Appstore. Auch andere wollen, wie man hört noch eigene App-Stores launchen. Nokia soll an einem Maemo-Store arbeiten, Palmhat ein Angebot und der Netzbetreiber Vodafone setzt auf seine Plattform “360″, die eine eigene kleine Widget-World darstellt.

In der nun folgenden Slide-Share Präsentation finden sich zudem einige Ansätze zur richtigen Strategie bei der Entwicklung einer Applikation für die neue bunte Smartphonewelt.

View more presentations from Stephan Raimer.

Allerdings möchte ich eines hinzufügen: Als App-Entwickler bzw. als Unternehmen, das eine Applikation für seine Kunden entwickeln lassen möchte, sollte man nicht blind auf einen der derzeit hippen App-Stores setzen. Vielmehr sollte man sich zunächst ein mal die aktuelle Marktsituation im Zielmarkt anschauen und analysieren, welche Handys von den eigenen Kunden überwiegend genutzt werden. Dieses Segment sollte man als erstes angehen, um dann danach nach und nach auch die den übrigen Segmenten angehen.

Google stellt NexusOne vor

Januar 5th, 2010 | Posted by Mathias in Gadgets | Google | Handy | Mobilfunk | News - (Kommentare deaktiviert)

Google hat heute, wie bereits vor ein paar Tagen angekündigt, in einer Pressekonferenz das neueste Google-Gadget der Öffentlichkeit präsentiert.

Das NexusOne  wurde in Kooperation mit dem Hardwarehersteller HTC entwickelt, stellt zugleich die neueste Technik aus dem Hause der taiwanischen Handyschmiede dar und ist wieder einmal ein Android.

Natürlich gab es in den vergangenen Wochen einige “Rumors” zum Spielzeug. Heute können wir uns nun endlich ein echtes Bild machen. Hier zunächst die wichtigsten technischen Spezifikationen:

  • Display: 3.7″ AMOLED 480×800 WVGA display
  • Thinness: 11.5mm; Weight: 130g
  • Processor/Speed: Qualcomm Snapdragon™ 3G QSD8250 chipset, delivering speeds up to 1GHz
  • Camera: 5 megapixel auto focus with flash and geo tagging
  • Onboard memory: 512MB Flash, 512MB RAM
  • Expandable memory: 4GB removable SD Card (expandable to 32GB)
  • Noise Suppression: Dynamic noise suppression from Audience, Inc.
  • Ports: 3.5mm stereo headphone jack with four contacts for inline voice and remote control
  • Battery: Removable 1400 mAh
  • Personalized laser engraving: Up to 50 characters on the back of the phone
  • Trackball: Tri-color notification LED, alerts when new emails, chats, text messages arrive

Doch damit nicht genug. Wir können uns nun auch endlich ein Bild vom NexusOne machen, denn es gibt neben einigen Presse-Bildern auch weiteres Videomaterial zum NexusOne und zu den neuen Versionen der Android-Dienste.

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Soviel zu den Fähigkeiten das Handys. Beindruckend empfand ich die Navigations-Sequenz im Video, da hier per Stimme die Navigation gestartet und auch das Ziel eingegeben wird. Das Gadget reagiert umgehend und beginnt mit der Routenführung via GPS.

Interessant ist auch die Spracheingabe. Diese kennt man bereits von vielen anderen Handys, oder als zusätzliches App (z.B. Vlingo sehr zu empfehlen für iphone, Blackberie und S60), im neuen Android-Handy ist dies jedoch bereits implemetiert und sehr funktionell umgesetzt.

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Kaufen können wird man das NexusOne über einen eigens seitens Google dafür eingerichteten Online-Store, den man unter diesem Link erreichen kann: http://www.google.com/phone/. Allerdings können Kunden aus unseren Landen dies derzeit noch nicht.

Einen ausführliche Hands-On-Test gibt es bei Engadget – Nexus One review.

Update: Das NexusOne wird es in Europa zunächst nur via Vodafone erhalten, so die Meldungen.

via Googlewatchblog – Google stellt Nexus One vor

Goolge hat als Initiator des noch relativ jungen Handy-Betriebsystems Android bereits einen wichtigen und respektablen Schritt im mobilen Sektor gemacht. Das erste Google-Handy G1, welches wir vor allem im Netz von T-Mobile bestaunen durften, hat zudem gezeigt, dass sowohl Android als auch Google selbst mit diesem Gerät durchaus in der Lage ist, den Mobilfunkmarkt ins Wanken zu bringen. Auch wenn gerade Nokia, dies noch als Geek-Hype herunterspielt.

Die Hardware des G1 stammt aus dem Hause HTC. HTC ist  ein Handyhersteller aus der zweiten Reihe, der vor allem durch PDA´s, Windows-Mobile- und Branded-Phones groß geworden ist. HTC hat im Auftrag für Netzbetreiber Handys nach deren Vorgabe entwickelt, aber sowohl die Hardware, als auch die Software waren immer rundum gut. Auf das Branding von Handys will ich an dieser Stelle nicht eingehen.  HTC selbst hat sich in den vergangenen zwei Jahren jedoch deutlich gewandelt und sich auf dem Handset-Markt einen respektablen Platz erobert. Zudem hat HTC als einer der ersten Hersteller konsequent auf Android gesetzt.

Seit einigen Tagen kann man nun lesen, dass Google ein neues Handy verbreitet. Das neue Handy hört auf den Namen “Nexus One“. Viel ist über das Handy noch nicht zu erfahren, aber sowohl Techcrunch als auch The Next Web haben einige Bilder und ein Video bereitgestellt.

Bildquelle: Techcrunch

Auffälig ist, dass auch hier wieder HTC als Hersteller des Google Handys fungiert, wie auf einem der Bilder unschwer am Akku zu erkennen ist. Weiterhin finde ich es extrem cool, was man im Video sehen kann: Hier laufen ein paar TRON-ähnliche farbige Streifen im Hintergrund einiger Menüs über den Bildschrirm. Selbstverständlich sind die Streifen selbst in Google-Farben gehalten. Ich kann nicht einschätzen, ob Google diese TRON-Analogie absichtlich eingebaut hat, doch ich finde das sehr nett!

Eine weitere nette Auffälligkeit findet sich auf der Rückseite des Nexus One: Der kleine Android-Roboter hält ein Schild. Auf diesem Schild erkennt der geneigte Beobachter einen QR-Code. QR-Codes sind seid einiger Zeit recht beliebt und sie kommen vor allem beim Mobile Tagging zum Einsatz.

Da ich mich selbst aktuell beruflich mit dem Thema Mobile Tagging beschäftige und ich mich fragte, was dieser QR-Code auf der Rückseite des Nexus One soll, wo er hinführt, habe ich ihn einfach einmal mit meinem Handy gescaned. Was passiert? Nach dem Scan des QR-Codes führt der 2d-Code-Scanner auf die mobile Android-Webseite. Klar das ist ein wenig “nerdy”, aber in meinen Augen ist das, was die Entwickler und Designer hier tun extrem sympatisch.

Ich bin mal gespannt, wie sich das Nexus One anfühlt und wie es im Markt ankommt. Am 5. Januar wissen wir sicherlich ein wenig mehr, da kommt das gute Stück in den Staaten in die Shops.

Anbei noch ein paar Videos:

YouTube Preview Image

via: Twitter Captures A Nexus One Unboxing And Another Video