Die Geschichte von HTC, Touch, dem iPAQ und UMTS

November 26th, 2011 | Posted by Mathias in Android | E-Mail | Erinnerungen | Fundstücke | Gadgets | job | Mobilfunk | WLAN - (Kommentare deaktiviert)

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wo der Smartphone-Hersteller HTC eigentlich her kommt und wie sie so schnell zu einem der führenden Smartphone-Hersteller werden konnten, der sollte sich mal das folgende Video ansehen.

 

 

Ein spannendes Detail am Rande dürfte sein, dass HTC seit dem Jahre 2000 die Compaq  iPAQ gebaut hat. Einige dieser PDAs habe ich damals selbst rege genutzt. Besonders die “Sleeves”, die man als Erweiterung aufstecken konnte und den iPAQ so mit CF-Slots, PCMCIA-Karten für WLAN und UMTS und vielem mehr erweitern konnte, waren spannend. Denn so hatten wir damals ein Device mit dem man unterwegs ganz passable Mails lesen konnte. Und dies, obwohl die damalige Windows Mobile Variante auf dem Gerät echt Pain in the Ass war. Bis man sich mit den Einstellungen auf dem Gerät angefreundet hatte und alles so eingestellt hatte, wie man es haben wollte, vergingen Tage. Allein per Infrarot über das Handy eine Verbindung per GPRS aufzubauen. Gruselig. Kein Vergleich zu heute! Dennoch war es ein cooles Gadget.

Tja, damals- 2000/2001… Da haben wir noch an einem eigenen UMTS-Netz gearbeitet…

 

 

Glowing PhoneBei den bisher bekannten Handys, konnte man auf relativ einfache Weise in den Mitteilungseinstellungen die SMS-Zentralnummer (SMSC) ändern. Nötig wird dies, wenn man seinen Handy-Vertrag nicht direkt beim Netz abschließt, oder eine spezielle SMS-Option gebucht hat, die nur mit einer eigens dafür vorgesehenen SMSC (Short Message Service Center) korrekt abgerechnet wird.

Smartphones haben hier oft ganz eigene Ansätze.  Denn es ist meist vom Hersteller nicht vorgesehen, oder vom Netz nicht gewünscht, dass der Kunde die SMSC ändert. Dennoch gibt es eben Situation, in denen die Änderung nötig wird.

ACHTUNG: Bevor man nun jedoch wahllos die SMSC ändert, sollte man sich ganz genau beim Anbieter informieren, ob das überhaupt nötig ist!

Speziell auch bei Android Smartphones kommt es immer wieder zu der Frage, wo man denn die SMSC ändern kann. Regulär würde man vermuten, dass man die SMSC eben auch in den Mitteilungseinstellungen ändern kann. Bei vielen Androids ist dies auch möglich. Beim Goggle Nexus S ist dies nicht möglich. Und auch bei meinem alten HTC Desire ist dies, soweit ich mich erinnere, nicht so einfach möglich. Hier muß man ganz anders vorgehen.

Zunächst einmal ruft man sich Online PDU Encoder and Decoder im Internet auf. Dort angekommen gibt man, wie in der folgenden Darstellung zu sehen, die “eigene” – bitte an obigen Hinweis denken – SMSC ein. Ist dies erledigt klickt man auf “Convert.”

Im rechten rot markierten “Fenster” erscheint nun ein etwas längerer String. Aus der zweiten Zeile dieses Strings – siehe grüne Markierung im Bild – entnimmt man nun die ersten 16 Ziffern. Am besten Tab/Browser geöffnet lassen, denn jetzt gehts zu Schritt zwei.

Auf dem Handy jetzt im Telefonmodus – so als würde man jemanden anrufen – das Folgenden eingeben

*#*#4636#*#*

Es erscheint automatisch ein “erweitertes Menü”. Man wählt hier das Menü “Telefoninformation” aus. Auf der folgenden Seite gibt es dann einige Informationen über das Telefon, so z.B. IMEI, Netzbetreiber, Signalstärken, IPs und vieles mehr.

Ändert hier nichts an den sonstigen Einstellungen ausser der nun folgenden Eingabe der SMSC-Daten. Denn wer hier unkontrolliert Änderungen vornimmt, kann ggf. nachher weder telefonieren, noch SMS, versenden oder online gehen.

Scrollt runter bis zum Feld “SMSC”. Daneben gibt es zwei Button. “Aktualsierung” und “Aktualisieren”. Wenn ich beim Nexus auf den zweiten Button “Aktualisieren klicke, erscheint im SMSC-Feld “00”. Warum auch immer.

Nun gibt man im SMSC-Feld die oben codierten 16 Ziffern ein. Ihr erinnert Euch, die aus dem grünen Rahmen, die ihr dort selbst codiert habt. Das können durchaus andere Ziffern sein, als bei mir im Bild. Also selbst machen. Nach der Eingabe der Ziffern klickt man auf “Aktualisierung”. Damit sollte die Eingabe abgespeichert sein. Einfach einmal zurück gehen und prüfen, ob die Daten gespeichert sind.

Wenn die eingegebenen Daten hinterlegt sind, sendet man über die so codierte SMSC.

 

Hinweis in eigener Sache: Bevor man die SMSC ändert, sollte man, wie erwähnt, immer mit seinem Anbieter klären, ob dies nötig ist und welche SMSC die richtige ist. Ich übernehme keinerlei Gewähr für die Richtigkeit dieser Einstellungen auf allen Android Handys und ich trage auch keine erhöhten SMS-Gebühren, wenn jemand dieser Anleitung gefolgt ist und dadurch zusätzliche SMS-Kosten hat.

 

Creative Commons License photo credit: adam & lucy

Mobilfunk-Evolution: Damals und heute

Oktober 15th, 2011 | Posted by Mathias in einfach so - (Kommentare deaktiviert)

Mobilfunk beschäftigt mich – nicht nur aufgrund beruflicher Tätigkeit – seit etwa 1995. Ich war noch mitten in meiner Ausbildung, als mich die ersten “Handys”  zu interessieren begannen.

Diese Infografik zeigt einen kleinen Überblick über die Geschichte der Handy-Entwicklung von 1973 bis heute.  Vom Motorola Dynatac bis zu heutigen Smartphones mit iOS5, Android und WindowsPhone 7.

An welche Geräte erinnert ihr euch, welche hattet ihr selbst?

 

Über QR Codes gibt es im Netz einiges zu finden. Die zweidimensionalen “BarCodes” lassen sich relativ einfach mit entsprechender Software erstellen. “QR” steht dabei für “Quick Response” und genau dies ist das Ergebnis, wenn man die QR Codes mit einem entsprechenden Scanner einliest. Auf Android Handys macht sich im übrigen Google Goggles ganz gut. Eine schnelle Antwort, bzw. ein schnelles Ergebnis.

Vor allem im mobile Marketing werden QR Codes gern und mit wachsender Häufigkeit genutzt. So lassen sich in einem solchen Code z.B. sehr gut Internet-Links codieren, die dann den Nutzer, der mit einer entsprechenden Scanner-App auf dem Mobiltelefon den Code scannt, direkt auf die Webseite weiterleiten. So lassen sich auf einfachste Weise in Werbekampagnen z.B. “mobile” Gewinnspiele realisieren. Auch der Download von mobilem Content oder Spielen (aktuell z.B. mit unserem Partner Gameloft) ist so, ohne die “frickelige” Eingabe eines Weblinks auf dem Handy möglich. Scannen und direkt downloaden – Quik Response!

Genug der Vorrede. Die Marktforscher von LAB42 haben nun in einer kurzen nicht repräsentativen Ministudie 500 Follower via Twitter zu QR Codes befragt. Hier das dennoch interessante Ergebnis:

Ministudy - QR Codes LAB42

Meiner Meinung nach sollten QR Codes noch viel häufiger eingesetzt werden. Nicht nur im Bereich der Werbung, oder des Mobile-Marketing. Eine Idee wäre zum Beispiel der Einsatz in Museen. So würde das Handy zum digitalen Museumsführer. Auch im Mobile Payment sind QR Codes denkbar.

Handy am Steuer? Das wird teuer!

Juni 26th, 2011 | Posted by Mathias in Gadgets | Handy | Mobilfunk | Sicherheit | Tipps - (Kommentare deaktiviert)


In einer repräsentativen TNS Infratest Umfrage wurde festgestellt: etwa jeder zweite Befragte telefoniert mit dem Handy am Steuer. Nicht gut!

Dabei sind Freisprech-Einrichtungen bereits günstig zu haben. Das Telefonieren beim Fahren kostet 40€ und gibt einen Punkt in Flensburg. Bluetooth-Freisprech-Einrichtungen sind schon für weniger Geld zu haben. Empfehlen kann ich die Nokia HF-300 und die SonyEricsson HCB-150. Beide haben wir in unseren PKWs jeden Tag im Einsatz. Die Kopplung mit dem Handy per Bluetooth ist ein Kinderspiel. Steigt man ins Auto ein und hat schon Bluetooth aktiviert, Freisprecheinrichtung einschalten, die Geräte finden sich und schon können die Dauergespräche losgehen. Beide Geräte sind bei Geschwindigkeiten bis zu 140 Km/h sehr gut einsetzbar.

So ist der Fahrer beim telefonieren weniger abgelenkt und fährt sicherer. Also überlegt mal, ob das nicht eine sinnvolle kleine Investition ist. Bevor man sich oder andere Menschen gefährdet, sollte man am Steuer entweder gar nicht telefonieren oder eine Freisprecheinrichtung einsetzen. Und wer sich einen Neuwagen anschaffen möchte, der sollte gleich eine Audio-Anlage inklusive Bluetooth Freisprecheinrichtung einbauen lassen.

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält Partnerlinks | Creative Commons License photo credit: Damian Morys Foto