Apps im Twitter-App-Store

März 25th, 2010 | Posted by Mathias in einfach so - (Kommentare deaktiviert)

App ist die Kurzform für Applikation. Apps sind kleine Programme, oder Dienste, die dem Nutzer einen Mehrwert bieten sollen. Sie sind meist einfach zu nutzen, smart progammiert, manchmal lustig, meist effektiv.

Bekannt wurden Apps natürlich durch das Hypephone aus dem Hause Apple, dem iPhone. Funktionen die iPhone von Hause aus nicht mitbrachte, aber für ein Mobiltelefon ein “Must-Have” darstellen, wurden von findigen Entwicklern programmiert und im App-Store platziert.

Und was hat das nun alles mit Twitter zu tun? App-Stores, die meist nicht genauso heißen, nehmen auch auf anderen Plattformen zu. Nokia hat mit OVI einen Symbian-App-Store, Samsung bietet einen eigenen App-Store, Windows-Mobile plant oder setzt noch um, Palm hat Apps, Blackberry setzt bei Applikationen auf hohe Qualität für den Business-Nutzer, Android liefert mit dem Market meist kostenlose, aber nicht weniger smarte Apps aus, SonyEricsson hat wohl auch Apps…

Auch Twitter hat mit OneFourty einen App-Store.Hier finden sich viele, wenn nicht alle Dienste und Applikationen, die in irgendeiner Form mit Twitter interagieren. Angefangen mit Twitterclients, wie Tweetdeck, bis hin zu Analytics-Tools, wie Tweetstats oder FriendOrFollow. Ebenso finden sich hier die beliebten Standort-Dienste wie Gowalla und Foursquare.

Schaut mal rein. OneFourty ist ein Quell der Inspiration…

Das Dilemma der Twitter-Listen

November 1st, 2009 | Posted by Mathias in Kommunikation | Microblogging | SocialMedia | Twitter - (Kommentare deaktiviert)

Vor ein paar Tagen hat Twitter nach und nach bei immer mehr Nutzern die Twitter-Listen freigeschaltet und schließlich den Zugang allen Nutzern aktiviert.

Twitter Listen

Wie Twitter-Listen im einzelnen funktionieren, erklärt das Blog Basic-Thinking. Wer´s lieber per Video erklärt bekommt, kann sich hier informieren.

YouTube Preview Image

Das Anlegen von Listen geht noch recht einfach und schnell von der Hand, doch das Einfügen von Twitter-Nutzern in die neuen Listen emfpinde ich persönlich als zu kompliziert. Twitter muß dringend einmal an der Usability der Plattform arbeiten. Will ich zu einer Liste auch nur ein paar Leute zufügen, denen ich folge, muß ich entweder umständlich nach ihnen suchen, der ich muß meine “Following´s” mühsam durchgehen und in 20er-Schritten Seite für Seite neu laden. Das nervt, weil es einfach zu lange dauert, wenn man vielen Menschen folgt.

Dabei empfinde ich es nicht als unsinnig vielen Twitterern zu folgen. Selbstverständlich kann man nicht alle Tweets lesen, wenn man einige hundert Personen in der Timeline hat und man ist auch nicht 24 Stunden nur auf Twitter Der Brizzly Baär im Twittergewandunterwegs, um am Ball zu bleiben. Es gibt viel Redundanz aber genügend Möglichkeiten Themen zu selektieren -  beispielsweise durch die Twitter-Suche oder externe Tools wie Tweetdeck -   oder mit den Followern zu kommunizieren.

Letztlich sind Twitter-Listen auch nicht neu. Friendfeed ermöglicht schon seit langem Gruppen anzulegen und so ist dies auch beim alternativen Twitter-Client Brizzly von Anfang an möglich. Bei Friendfeed hat man jedoch mit einer anderen Herausforderung zu kämpfen: Nicht jeder Twitter-Nutzer ist auch hier angemeldet.

Wie soll man nun also mit den Listen verfahren? Legt man sich selbst umständlich eigene Listen an, folgt man einfach Listen, die bereits verfügbar sind, selektiert man den Twitterstream mit externen Tools? Wie geht man damit um? Hier hilft nur Ausprobieren und den für sich besten Weg finden.

Wie sich die Twitter-Listen entwickeln werden ist sicher noch ungewiß, doch fest steht, dass das Listen-Feature selbst schon jetzt sehr beliebt ist. The Next Web schreibt, dass es schon gute 6,5 Millionen Twitter-Listen gibt und belegt dies mit einer Google-Suchergebnis-Seite.

Nutzt ihr die Listen, oder schwört ihr auf externe Tools? Wie behaltet ihr den Überlick?